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Radwegenetz im Untereichsfeld wird erweitert

Freie Fahrt Radwegenetz im Untereichsfeld wird erweitert

Während Elektroautos die ersten Fahrversuche auf dem Markt machen, hält der Trend zum Radfahren an – beschleunigt durch E-Bikes, eine umfangreiche Produktpalette und ein immer engmaschigeres Netz aus Radwegen.

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Freuen sich auf Fortsetzung des Bahndamm-Radweges bei Gieboldehausen: die Inline-Skaterinnen Jutta (links) und Karen Fahlbusch.

Quelle: Lüder

Eichsfeld. Radwanderer sind aus Flyern und Konzepten zur Förderung des sanften Tourismus im Eichsfeld nicht mehr wegzudenken. Einheimische nutzen immer häufiger das Fahrrad für Kurzstrecken, sparen Sprit, schonen die Umwelt und tun zugleich etwas für ihre Gesundheit.

Derweil wächst das Streckennetz im Eichsfeld weiter. Gleich mehrere Projekte, die bereits seit vielen Jahren auf der Radweg-Agenda stehen, werden derzeit umgesetzt.

In Gieboldehausen wurde in diesem Sommer ein Trampelpfad an der Rhume ausgebaut und geschottert und damit die letzte Lücke des Rhume-Leine-Erlebnispfades geschlossen.

Im Herbst soll nun auch die letzte Lücke im Radfernweg Weser-Harz-Heide zwischen Brochthausen und Fuhrbach geschlossen, außerdem der Radweg auf dem ehemaligen Bahndamm zwischen Bilshausen und Gieboldehausen bis Rollshausen fortgesetzt werden.

Geplanter Weg im Überschwemmungsgebiet

Über diese beiden Projekte der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr hinaus will der Landkreis Göttingen im kommenden Jahr einen kombinierten Rad- und Fußweg an der Kreisstraße zwischen Rüdershausen und Rhumspringe bauen.

Für den 1,5 Kilometer langen Radweg parallel zur Kreisstraße 107 – von Rüdershausen nach Rhumspringe auf der rechten Seite gelegen – waren umfangreiche Untersuchungen nötig.

Ein Großteil der Flächen gehört zwar dem Land, was den Grunderwerb erleichtert, doch der geplante Weg liegt im Überschwemmungsgebiet.

Das Planfeststellungsverfahren sei eingeleitet, die Unterlagen würden seit 15. Juli beim Landkreis und den Gemeinden ausliegen, teilt Fenja Stickan vom Landkreis Göttingen mit.

Bürgermeister erfreut

Der Bau des asphaltierten Radweges sei für das Haushaltsjahr 2014 geplant, die Gesamtkosten mit rund einer Million Euro veranschlagt – inklusive einer Brücke über die Eller und Fahrbahnsanierungen.

Rhumspringes Bürgermeister Franz Jacobi (CDU) ist ebenso erfreut wie Rüdershausens Bürgermeisterin Annegret Lange (CDU), dass der Weg jetzt in Angriff genommen wird.

Nach Auflösung der Schule in Rüdershausen gehen die Kinder der beiden Nachbarorte in Rhumspringe zur Grundschule, hinzu kommt der Zusammenschluss der Kirchengemeinden.

Schon einen Schritt weiter ist das Verfahren für den Radweg, der weitgehend über den ehemaligen Bahndamm von der alten Gieboldehäuser Molkerei bis zum Klärwerk bei Rollshausen geführt wird.

Pflanzungen zum Schutz des Rebhuhns

„Die Bauarbeiten werden voraussichtlich Mitte September beginnen“, sagt Günter Hartkens, Leiter der niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Goslar.

Der als Bundesstraßenradweg geltende Bahndammradweg, der zwei Brückenbauwerke passiert, sei mit rund 500 000 Euro veranschlagt, knapp drei Kilometer lang, 2,25 Meter breit und werde asphaltiert. Flankierend seien auch Anpflanzungen zum Schutz des Rebhuhns geplant.

Die Unterhaltung des komplett vom Bund finanzierten Weges obliegt nach Fertigstellung den Gemeinden Gieboldehausen und Rollshausen.

Ebenfalls noch im Herbst dieses Jahres sollen laut Hartkens die Arbeiten für den Radweg Brochthausen-Fuhrbach beginnen – an zwei Streckenabschnitten, die in einem Stück vergeben werden.

Denn ebenso wie an der unübersichtlichen und kurvenreichen Landesstraße zwischen den beiden Duderstädter Bergdörfern wird auch von der Landesgrenze bei Zwinge bis Brochthausen ein Radweg-Teilstück gebaut.

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