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Rekordergebnis für die Sparkasse Duderstadt

Erstmals über 600 Millionen Euro Bilanzsumme Rekordergebnis für die Sparkasse Duderstadt

Gute Nachrichten für die rund 30 000 Kunden der Sparkasse Duderstadt: Mit einem Rekordergebnis schließt das Finanzinstitut das Geschäftsjahr 2010 ab.

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Faktor in der Region: Die Sparkasse Duderstadt (rechts unten im Bild die Hauptstelle in der Bahnhofstraße) hat 180 Beschäftigte.

Quelle: CM

Die Bilanzsumme der Sparkasse liegt erstmals über 600 Millionen Euro. Davon profitieren auch die kommunalen Haushalte und der Arbeitsmarkt der Region. Rund 1,25 Millionen Euro Ertragssteuer fließen vom Haus an der Bahnhofstraße in die Gemeindeetats, 180 Menschen haben hier einen sicheren Arbeitsplatz, 8,5 Millionen Euro an Löhnen, Gehältern und Sozialleistungen werden von der Sparkasse ausgezahlt.

Zufrieden und stolz präsentierten die Vorstände Alfons Wüstefeld und Hermann Vorwald die Zahlen. Dabei betonten sie immer wieder die Teamleistung, den Anteil der Sparkassen-Beschäftigten an dem Erfolg. Stellvertretend hoben sie die Arbeit von Stefan Holwitt (Leiter Private Banking) und Markus Teichert (verantwortlich für Firmenkunden) hervor. Grund: Satte Zugewinne in den von ihnen vertretenen Bereichen stehen hinter der Erfolgsbilanz.

Die Eichsfelder haben im vergangenen Jahr 478 Millionen Euro, über 30 Millionen Euro mehr als im Vorjahr, der Sparkasse anvertraut. Dabei habe man es mit sehr anspruchsvollen Kunden zu tun, deren individuelle Anforderungen durch eine ständige Ausweitung der Beratung Rechnung getragen werde, erklärte Holwitt. „Sicherheit und Verfügbarkeit stehen dabei im Vordergund“, brachte Vorwald die Kundenwünsche auf den Punkt.

Gleichzeitig wollten auch immer mehr Kunden Geld von der Sparkasse haben. Mehr als 80 Millionen Euro beträgt das Plus bei den Kreditzusagen. Zwei Drittel der Kredite seien an Firmen gegangen, führte Teichert aus und betonte, von einer Kreditklemme könne keine Rede sein. Ein Drittel der Kredite sei von Privatkunden beantragt worden, ergänzte Teichert.

„Bei dem Ganzen ist auch ein guter Betrag übrig geblieben“, fasst Vorwald zusammen. Die Sparkasse erzielte ein Betriebsergebnis von fünf Millionen Euro. Das ermögliche eine Aufstockung der Sicherheitsrücklage, ergänzte Vorwald. Die bevorstehende Verschärfung der internationalen Eigenkapitalregeln (Basel III) stelle deshalb für die Sparkasse keinerlei Problem dar: „Diese Kriterien erfüllen wir schon heute.“

Mit Zuversicht blicken die Sparkassen-Vorstände deshalb auch auf das Jahr 2011. Wüstefeld verwies auf neue Produkte, die auf eine Modernisierung von Gebäuden ausgerichtet sind. Auch die Beratung von Privatkunden werde weiter ausgebaut. Und mit Blick auf das Personal der Sparkasse kündigte der Vorstandsvorsitzende die Erhöhung der Ausbildungsplätze bei dem Finanzhaus von fünf auf acht an. Das sei eine Reaktion auf den doppelten Abiturjahrgang erläuterte Wüstefeld.

„Wer bei der Sparkasse einen Ausbildungsplatz bekommt, hat in den Honigtopf gefasst“, stellte er den künftigen Auszubildenden in Aussicht. Bisher habe das Haus jedem Absolventen einen Übernahmevertrag anbieten können, erklärte Wüstefeld. Er verwies zudem auf Weiterbildungsangebote und flexible Arbeitszeitmodelle. 50 Teilzeitarbeitsplätze, „bis an die Grenze des Organisierbaren“, gäbe es bei der Sparkasse.

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