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Rettungskräfte üben im ehemaligen Krankenhaus

Realistisches Szenario Rettungskräfte üben im ehemaligen Krankenhaus

Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr sowie des Technischen Hilfswerks (THW) und des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) haben in Osterode an einer Großübung teilgenommen. Auch Einsatzkräfte aus dem Eichsfeld waren dabei.

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Innenhof des Krankenhauses: Rettungskräfte im Einsatz.

Quelle: EF

Ein Großaufgebot an Einsatzfahrzeugen war am Reformationstag und tags zuvor auf den Straßen in Osterode unterwegs. In einer Übung wurde im stillgelegten ehemaligen Kreiskrankenhaus des Landkreises eine Explosion unbekannter Ursache simuliert.
Wegen Demontagearbeiten waren während der Explosion Menschen im Gebäude – unklar wie viele. Die Freiwillige Feuerwehr Osterode ließ nach Eintreffen an der Einsatzstelle Großalarm auslösen.

Neben der Alarmierung des THW Osterode erfolgte über ein Hilfeersuchen des Landkreises Osterode an den Nachbarlandkreis Göttingen die Alarmierung der Kreisfeuerwehrbereitschaft Ost des Landkreises Göttingen, des THW Gieboldehausen sowie der Sanitätsbereitschaft des DRK Kreisverbandes Duderstadt. Im Übungsverlauf wurde auch der Technische Zug des THW Göttingen sowie die Fachgruppe Beleuchtung des THW Einbeck nachgefordert.

Viel Arbeit investiert

Die Einsatzkräfte standen vor einer nicht alltäglichen Herausforderung. Brandabschnittsleiter Heinrich Marx und der THW-Ortsbeauftragte des Stützpunktes Gieboldehausen, Martin Gerstenberg, hatten viel Arbeit investiert, um den Einsatzkräften eine Übungslage zu präsentieren. Über 230 Einsatzkräfte waren „überdurchschnittlich gefordert“, hieß es in der Nachbesprechung. Kräfte der Johanniter-Unfall-Hilfe Bad Grund fungierten als „RUD-Team“ (Realistische Unfall-Darstellung). Aus kerngesunden Johanniter-Kräften wurden schwerverletzte Unfallopfer. Auch im Gebäude wurde auf Spezialeffekte wie Nebelmaschinen zurückgegriffen, um den Rettungskräften ein möglichst realistisches Szenario zu bieten.

Die Rettungsmaßnahmen im ehemaligen Krankenhaus waren vielfältig. Sie reichten vom Erkunden und Retten, bei denen die Helfer Atemschutzgeräte trugen, über das Durchbrechen von Wänden bis hin zum Befreien von Personen aus Fahrstühlen. Neben der Brandbekämpfung mussten vermisste Menschen im angrenzenden Wald mit Rettungshunden gesucht werden.

Erschwerte Lage

Durch das Versperren von Rückzugswegen erschwerte sich die von der Übungsleitung vorgegebene Lage. Der Adrenalinspiegel der vorgedrungenen Retter erhöhte sich, sich mussten sich zum Teil erst selbst retten.
Zu einem zweiten Einsatzabschnitt war die Liegenschaft des THW in Osterode umfunktioniert. Hier wurde ein kompletter Bereitstellungsraum, mit Meldekopf, Ruhebereich und kompletter Logistik installiert und betrieben. Nicht eingesetzte Rettungskräfte konnten hier verpflegt und Geräte repariert oder auch eine kurze Ruhephase eingelegt werden.

red

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