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Rhumspringe: Richtfest für Gesundheitszentrum

Pillen statt Pumpen Rhumspringe: Richtfest für Gesundheitszentrum

Nicht einmal einen Monat nach Baubeginn ist am gestrigen Montag Richtfest für das künftige Gesundheitszentrum im Ortskern von Rhumspringe gefeiert worden. Der eingeschossige Zweckbau steht auf den Fundamenten des kommunalen Hallenbades, das nach 35 Jahren Betrieb im vergangenen Jahr zum Unmut vieler Rhumspringer und Bewohner der Nachbarorte geschlossen und abgerissen wurde.

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Wird ab Jahresmitte eine Arztpraxis und eine Physiotherapie-Praxis beherbergen: der Neubau der Gemeinde im Rhumspringer Ortskern.

Quelle: Blank

Rhumspringe. Wo noch vor einem Jahr Umwälzpumpen liefen, werden künftig Rezepte ausgestellt und Behandlungen durchgeführt. Am 1. Juli soll in dem Neubau eine Arztpraxis eröffnet werden, etwas später eine Physiotherapie-Praxis samt Gerätetraining mit Chipkarte. „Allen einst zu Nutz und Frommen wird das Ärztehaus nun sein, die vom bösen Schmerz benommen hilfesuchend kehren ein“, nahm Zimmermann Thilo Diederich in seinem Richtspruch Bezug auf die künftige Nutzung.

An den ebenfalls traditionellen Krengel-Brauch knüpfte Theresa Böning an, die im Auftrag der Gemeinde und im Kostüm der Nixe Rhuma bei strahlendem Sonnenschein Brezeln an die rund 80 zum Richtfest gekommenen Einwohner verteilte.

Mit Bürgermeister Franz Jacobi (CDU) freuten sich die Architekten Holger und Hans Kwoczek über den raschen Baufortschritt trotz widrigen Wetterverlaufs. Teilweise wurde am Rohbau bei Minustemperaturen weitergemauert.

Wegen des Aufwands für Brandschutz und Fundamente würden sich die Baukosten auf rund 900 000 Euro erhöhen, teilt Jacobi mit: „Wenn alle Ausschreibungen gelaufen sind, stellen wir den Etat auf und bestimmen die genaue Höhe der aufzunehmenden Darlehn.“ Die sollen durch langjährige Mieteinnahmen abgetragen werden.

Im Ortskern von Rhumspringe wurde nur einen Monat nach dem Baubeginn das Richtfest für das neue Gesundheitszentrum gefeiert. Das Gesundheitszentrum steht auf den Fundamenten des Hallenbades, das im vergangenen Jahr nach 35 Jahren geschlossen und abgerissen worden war.

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Der Neubau, in den noch Zwischenwände eingezogen werden und dessen Walmdach mit Tonziegeln eingedeckt wird, bietet rund 140 Quadratmeter Fläche für die Arztpraxis und rund 360 Quadratmeter für die Physiotherapie-Praxis. Betrieben wird letztere von Birgit Henkel, die bereits in Hilkerode und in Duderstadt Niederlassungen hat.

In die Arztpraxis zieht die ortsansässige Allgemeinmedizinerin Karin Michels mit ihrem fünfköpfigen Mitarbeiterteam. Mit dem Umzug von der Gartenstraße in die Dechant-Hartmann-Straße übernimmt Michels zugleich die Praxis ihres Vaters.

Zum Abriss des Hallenbades hat Jacobi keine Alternative gesehen. Das jährliche Defizit bewegte sich zuletzt auf eine sechsstellige Summe zu. Für das an den Neubau angrenzende Rhumehotel, das nach jahrelangem Leerstand von der Gemeinde erworben wurde, zeichnet sich noch keine Lösung ab. Nach wie vor, bestätigt Jacobi, verhandele die Gemeinde mit verschiedenen Interessenten.

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