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Rotkreuztag auf der Marktstraße in Duderstadt

Kreisverband stellt sich vor Rotkreuztag auf der Marktstraße in Duderstadt

Das Deutsche Rote Kreuz blickt 2013 auf sein 150-jähriges Bestehen zurück, Rotkreuzarbeit im Untereichsfeld gibt es rund 140 Jahre. Dies war am Sonnabend der Anlass für eine öffentlichkeitswirksame Präsentation des DRK-Kreisverbandes und für einen Festakt.

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Retten eingeklemmte Unfallopfer: Mitglieder der Feuerwehr und des DRK Duderstadt bei einer Übung auf der Marktstraße.

Quelle: Walliser

Duderstadt. Dramatische Situation in der Fußgängerzone: Mitten auf der Marktstraße steht ein verunglücktes Auto, in dem zwei bewusstlose, blutende Menschen sitzen. Einsatzfahrzeuge des DRK und der Feuerwehr fahren mit eingeschalteten Martinshörnern und Blaulicht zur Unglücksstelle.

Schritt für Schritt zeigen beide Institutionen zusammen mit einem Notarzt, wie sie eingeklemmte Verletzte nach einem Unfall retten.

Kurze Zeit später holt die Bergwacht Goslar einen Verunglückten aus den Seilen eines Krans. „Wir sind hauptsächlich im Winter tätig und betreuen die Skigebiete im Hochharz. An jedem Lift, an jeder Seilbahn sind wir präsent und sorgen für Sicherheit“, sagt Markus Vollmer vom Bergwachtteam.

Die Rettungshundestaffel Einbeck demonstriert die Suche nach Vermissten. „Innerhalb von 20 Minuten muss der Rettungshund eine Fläche von drei Hektar komplett absuchen“, so Staffelleiterin und Ausbilderin Christel Langhage.

Der Kreisverband informiert derweil in Zelten und an Fahrzeugen über seine Aufgaben und Ausstattung. Eine wichtige Rolle spielt die Erste Hilfe. An einer Puppe zeigt Ausbilder Rainer Kerl die Herz-Lungen-Wiederbelebung.

Rotkreuzarbeit im Untereichsfeld gibt es rund 140 Jahre. Anlass für eine öffentlichkeitswirksame Präsentation des DRK-Kreisverbandes und für einen Festakt.

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Die Besucher erfahren an dieser Station auch, wie wichtig es ist, Unfallopfern den Helm abzunehmen. „Dies ist notwendig, um die Atemwege des Betroffenen freilegen zu können“, erklärt Kerl.

Einige Meter weiter erläutern Aktive die Arbeit des Sanitätsdienstes. „Viele Besucher wollen sich den Blutdruck messen lassen“, registrieren Daniel Otto und Dawid Kasulke. Sie zeigen, wie Infusionen gelegt werden und wie per Larynxtubus Sauerstoff zugeführt wird.

Passanten staunen über die umfangreiche medizinisch-technische Ausstattung eines Gerätewagens, der bei Großschadensereignissen zum Einsatz kommt. „Wir freuen uns sehr, wenn wir neue Mitglieder bekommen“, so Helfer Jörg Meyer: „Unsere Türen stehen immer offen.“

Praktizierte Nächstenliebe und solidarische Gemeinschaftsarbeit

Gesellschaftlicher Höhepunkt war der Festakt im Rathaus. Nachdem DRK-Kreisverbandsvorsitzender Manfred Reinke an einige Stationen aus der Geschichte erinnert hatte, würdigte DRK-Vizepräsident Volkmar Schön die regionale Verwurzelung der Institution, die er mit der Henri-Dunant-Plakette auszeichnete.

Der Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Duderstadt, Wolfgang Rudolph, erhielt für seine Verdienste die höchste Auszeichnung, die das Deutsche Rote Kreuz vergibt: das DRK-Ehrenzeichen.

„Wenn es das Deutsche Rote Kreuz nicht gäbe, dann müsste es erfunden werden“, sagte Landrat Bernhard Reuter (SPD).  Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) lobte die „immer wieder praktizierte Nächstenliebe und solidarische Gemeinschaftsarbeit, die vor Ort geleistet wird“.

Von Axel Artmann

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