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Rübenernte: Zwölf Tonnen Zucker pro Hektar

Positive Bilanz Rübenernte: Zwölf Tonnen Zucker pro Hektar

Schnee, Frost und Eisglätte haben den Rübenanbauern in der Rübenkampagne zu schaffen gemacht. Unter schwierigen Bedingungen konnte die Saison erst Mitte Januar abgeschlossen werden.

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Trotz extremer Wetterbedingungen: Die Eichsfelder Rübenkampagne weist für 2010 eine positive Bilanz aus.

Quelle: HJ

Bei der Winterversammlung in Gieboldehausen zogen die Anbauer mit Vertretern des Zuckerrübenanbauerverbandes Südniedersachsen, der Zuckerfabrik Schladen und der Nordzucker AG Bilanz. Mit Ausnahme des Eichsfelds hätten die Rüben im gesamten Nordzucker-Gebiet in einer „außergewöhnlichen Ernte“ zu wenig Zucker gehabt, berichtete Joachim Engelke, Vorsitzender des Anbauerverbandes, im Saal des Niedersachsenhofes. Gegenüber anderen Regionen seien im Eichsfeld die Witterungsbedingungen besser gewesen, erläuterte Matthias Schulte von der Zuckerrübenfabrik. Zwölf Tonnen Zucker pro Hektar und gute Erträge seien zu verzeichnen gewesen.

Vor dem Hintergrund, dass Ackerfläche derzeit für zahlreiche Nutzungen wie Getreide und Raps sehr gefragt sei, benötigten die Rübenanbauer „attraktive Rübenpreise“, erläuterte Engelke. Zur Auslastung der Zuckerfabriken müssten genügend Rüben angebaut werden. Schulte wies darauf hin, dass alle an der Ernte, Verladung und Transport beteiligten Personen und Organisationen enorme Anstrengungen unternommen hätten, um die Anlieferung in die Fabrik sicherzustellen.

Dirk Wollenweber, Geschäftsführer des Zuckeranbauerverbandes Südniedersachsen widmete sich dem Thema Wirtschaftlichkeit. Er erläuterte, dass Rüben vielen anderen Erntefrüchten bisher wirtschaftlich deutlich überlegen gewesen seien. Mit dem Anstieg der Preise für andere Feldfrüchte wie Weizen und Raps habe der Zuckerrübenanbau jedoch zunehmend Konkurrenz bekommen. „Die Zuckerrübe gibt unseren Betrieben Stabilität und Planungssicherheit gerade bei schwankenden Märkten“, sagte Wollenweber.

Andreas Windt von der Nordzucker AG stellte dar, dass es für die Zuckerrübe zurzeit viele gute Verwertungsmöglichkeiten gibt. Neben der Erzeugung von Zucker und Ethanol etabliere sich die Zuckerrübe verstärkt für die Verwendung als Substrat in Biosgasanlagen. Dies spiegele sich auch im Preis wider. Bereits jetzt stehe fest, dass für Überrüben – Rüben, die über die Quote hinaus geliefert worden seien – in der Kampagne 2011 gute Preise gezahlt würden. Der Vertreter der Nordzucker AG betonte, dass dem Unternehmen an einer intensiven Kommunikation mit den Rübenanbauern gelegen sei. Zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit habe Nordzucker das Projekt 20-20-20 aufgelegt: Gemeinsam mit den Rübenanbauern und anderen Partnern werde an dem Ziel gearbeitet, dass die 20 besten Betriebe 20 Tonnen Zucker je Hektar im Jahr 2020 ernten.

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