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Rüdershäuser Steinkäuze bei Höxter ausgewildert

Nabu Greif- und Eulenstation Rüdershäuser Steinkäuze bei Höxter ausgewildert

Zehn junge Steinkäuze hat Friedrich-Karl Schöttelndreier im vergangenen Jahr 2012 aufgezogen, sieben mehr als in 2011. „Das ist ein wirklich gutes Ergebnis“, freut sich der Leiter der Nabu Greif- und Eulenstation in Rüdershausen.

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Zucht-Erfolg: Zehn kleine Steinkäuze hat Friedrich-Karl Schöttelndreier 2012 im Rahmen seines Pilot-Projektes aufgezogen.

Quelle: Pförtner

Rüdershausen. Insgesamt 176 der bundesweit bedrohten Eulenvögel hat der ehemalige Bundesgrenzschutz-Beamte in den vergangenen 35 Jahren im Rahmen seines Pilot-Projektes „Rettet den Steinkauz“ nachgezüchtet, denn so lange besteht die Station im Untereichsfeld.

Neun selbstgezüchtete Steinkäuze traten in 2012 den Weg von Rüdershausen nach Höxter an. Im Rahmen eines neuen Projektes wurden sie dort ausgewildert. Das zehnte Tier zog nach Thüringen um, wo es gemeinsam mit drei Steinkäuzen aus einem kleinen holländischen Zoo im Bereich des Grünen Bandes angesiedelt wurde. 

Für sein Steinkauz-Projekt bekommt der 65-Jährige keine öffentlichen Zuschüsse, die zeitintensive Pflege und Aufzucht leistet er ehrenamtlich. „Deshalb bin ich auf Spenden angewiesen. Durch die Übernahme einer Steinkauz-Patenschaft können Naturfreunde das Projekt unterstützen“, wirbt der Rüdershäuser.

Deutlich gestiegen ist im vergangenen Jahr die Anzahl der Pflegetiere: 37 Greifvögel – 25 wurden wieder ausgewildert – und 36 andere Vögel und Wildtiere weist die Jahresbilanz der Rüdershäuser Nabu-Station aus. Das sind 18 Schützlinge mehr als in 2011. An Besonderheiten nennt Schöttelndreier die Aufnahme zweier junger Wanderfalken – eine Premiere für den Rüdershäuser. Eines der Tiere stammt aus einer Göttinger Kirche, das andere aus Hann.Münden.

Beide Falken konnten nach Pflege und Training beringt und wieder ausgewildert werden. Und auch zwei aus dem Eichsfeld stammende seltene Vogelarten wurden in Rüdershausen eingeliefert. Ein weiblicher Wespenbussard mit einem Flügelbruch sowie eine Wiesenweihe, der alle Stoßfedern fehlten. Beide Tiere überlebten trotz aller Bemühungen nicht.

Neben den gefiederten Schützlingen umsorgte Schöttelndreier auch neun verletzte Waschbären, die allesamt in unmittelbarer Nähe von Rüdershausen gefunden wurden.

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Bilanz Nabu-Station

In der Greif- und Eulenstation des Naturschutzbundes Deutschland (Nabu) in Rüdershausen wurden im vergangenen Jahr 69 Tiere gepflegt. Friedrich-Karl Schöttelndreier zieht Bilanz: Im Vergleich zum Vorjahr, in dem 56 Tiere aufgenommen und gepflegt wurden, sei die Anzahl der Pflegevögel gestiegen, berichtet der Rüdershäuser, der die Station ehrenamtlich leitet. Hauptsächlich sei das auf den harten Winter 2008/2009 zurückzuführen. Besonders betroffen seien Schleiereulen.

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