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Rüdershausen: Letzte Vogelexkursion führt durch den Hochwald

Beobachtungen Rüdershausen: Letzte Vogelexkursion führt durch den Hochwald

„Nach den regenreichen Tagen ist die Natur wieder auf der Überholspur, um den langen Winter aufzuholen“, weiß der Rüdershäuser Vogelexperte Franz-Josef Lange und hofft für die vierte und letzte Vogelexkursion in diesem Jahr noch einmal auf interessante und seltene Beobachtungen in Flora und Fauna.

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Beobachtung bei Exkursion: Kolkrabe (o.) verscheucht Rotmilan.

Quelle: Lange

Rüdershausen. Der naturkundliche Ausflug ist nichts für Langschläfer, denn gestartet wird am Sonntag, 26. Mai, bereits um 6 Uhr an der Schutzhütte im neuen Baumpark Rüdershausen.

Sechs Kilometer lang ist der Rundweg, den Lange ausgearbeitet hat. Von der Schutzhütte aus gehen die interessierten Naturfreunde rund drei Stunden lang über den Waakeberg in den Hochwald der Obernfelder Forst und zurück über den Ritzelberg durch das Hagental mit seinen Fischteichen.

Urwaldähnliche Zustände

„Wir bewegen uns bei dieser Wanderung durch sehr unterschiedliche Nutzungsareale“, kündigt Lange an. Der erst im vergangenen Jahr angelegte Baumpark für einheimische Gehölze in Rüdershausen befände sich ja eigentlich noch „im Babyalter“, er werde noch Jahre brauchen, um sich baumstark in der Landschaft etablieren zu können. „Ganz anders die sogenannten Tilekentäler.

Hier haben sich aufgrund nicht bewirtschaftender Flächen urwaldähnliche Zustände entwickelt, die – gleich Inseln – vielen Tieren Rückzugs- und Brutmöglichkeiten bieten“, weiß Lange.

Der sich anschließende Hochwald in der Obernfelder Genossenschaftsforst sei trotz seiner Bewirtschaftung ein auffällig naturbelassenes Element in der intensiv genutzten Eichsfelder Kulturlandschaft.

Abenteuer Natur

„Hier werden uns mit großer Wahrscheinlichkeit Dachs, Fuchs oder Wildkatze über den Weg laufen, oder wir sehen seltene Vögel, wie Uhu, Schwarzspecht oder Waldlaubsänger“, zeigt sich der Hobby-Ornithologe durchaus zuversichtlich, der in den vergangenen Jahren bereits hunderten Naturfreunden die heimische Artenvielfalt vorgestellt hat.

„Lassen wir uns noch einmal – quasi vor unserer Haustür – auf das nächste Abenteuer Natur ein. Und wer den Frühling noch einmal hautnah erleben will, für den bietet diese Wanderung eine perfekte Gelegenheit“, appelliert Lange und hofft auf zahlreiche Mitwanderer, die sich angesichts des tau-nassen Grases unbedingt für festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung entscheiden sollten.

Die Wanderung findet laut Lange auch bei schlechter Witterung statt, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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