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Umbau für Kleinkinder und Inklusion

Nesselröden Umbau für Kleinkinder und Inklusion

Der symbolische Spatenstich ist im Mehrzweckgebäude in der Georgstraße gesetzt worden. In den oberen Räumen soll eine zweite Krippengruppe untergebracht werden. Zudem soll das Gebäude energetisch saniert und mit Blick auf die Inklusion behindertengerecht erweitert werden.

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Nesselrödens Ortsbürgermeister Bernd Frölich spricht im Kindergarten St. Georg über die Umbaumaßnahmen für die Einrichtung einer zweiten Krippengruppe.

Quelle: Christoph Mischke

Nesselröden. Beim Festakt haben die Kinder der Kindertagesstätte St. Georg die Verantwortlichen für den Umbau, Vertreter der Stadt Duderstadt und des Ortsrats Nesselröden, des Kirchenvorstands der Gemeinde, den Architekten Hilmar Gaßmann und Pfarrer George Velooparampil, mit einem Lied begrüßt. Derweil waren die Handwerker schon dabei, den Umbau in die Tat umzusetzen. Immerhin sollen bereits am 1. April 2017 die ersten vier Kinder der neuen Krippengruppe in den Räumen betreut werden. Weitere Aufnahmen würden dann in den folgenden Monaten gestaffelt werden, damit die Kinder etwas Zeit zur Eingewöhnung hätten. In diesem Rahmen sollen auch neue Stellen geschaffen werden, sagte Ljiljana Apel als Vertreterin des Dekanats Untereichsfeld. Die katholische Kirche, die auch Träger der Kindertagesstätte St. Georg ist, konnte als Träger der neuen Krippengruppe gewonnen werden.

Manfred Braun, Vorsitzender des Kirchenvorstands betonte, dass man sich im Kirchenvorstand einstimmig für die Trägerschaft der neuen Krippengruppe entschieden habe. Ausgeschrieben seien nun zwei Stellen für Erzieher zum 1. April 2017. Zudem solle eine weitere Stelle für eine Sozialassistentin zum 1. August 2017 ausgeschrieben werden.

Wie positiv auch der Ortsrat Nesselröden die Schaffung der zweiten Krippengruppe wertet, fasste Ortsbürgermeister Bernd Frölich (CDU) zusammen: „Damit hat sich der Zukunftsstandort Nesselröden weiter gefestigt. Das Mehrzweckgebäude liegt im Herzen des Dorfes, neben Handel, Gastronomie, Jugendraum, DRK und Kirche“, lobte er die weitere Belebung und Nutzung des Gebäudes.

Stefan Wege vom Fachbereich Hochbau der Stadt Duderstadt bestätigte, dass die Betreuung der Krippenkinder ab April gewährleistet sei, aber bis dahin noch nicht alle baulichen Maßnahmen zur Inklusion fertiggestellt sein würden. Im Außenbereich solle zum Beispiel ein Fahrstuhl installiert werden, was aber voraussichtlich noch nicht bis zum Frühjahr zu schaffen sei. Insgesamt seien die Umbaumaßnahmen in mehrere Bausteine gegliedert, nämlich die in energetische Sanierung, Brandschutz und Sicherheit, Barrierefreiheit und die Einrichtung der neuen Krippengruppe. Die Kosten von insgesamt 370000 Euro werden aufgeteilt. 140000 Euro können über das Kommunalinvestitionsprogramm des Bundes aufgebracht werden, 200000 Euro werden von der Stadt Duderstadt gezahlt und 30000 Euro gibt der Landkreis Göttingen dazu.

Mit der neuen Krippengruppen habe die Stadt Duderstadt sechs Krippen- und Tagespflegeeinrichtungen für Kinder unter drei Jahren und somit ein Betreuungsangebot für mehr als 200 Kleinkinder, betonte Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU). In der neuen Krippengruppe könnten auch Kleinkinder aus den umliegenden Ortschaften betreut werden, falls freie Plätze vorhanden sind.

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