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Schilder sollen Kurven-Raser in Zaum halten

Tempo 30 verhängt und Gefahrenzeichen aufgestellt Schilder sollen Kurven-Raser in Zaum halten

Den Bahnübergang gibt es schon lange nicht mehr, vor wenigen Jahren wurden auch die Gleise zurückgebaut: Freie Bahn haben Autofahrer, die auf der langen Einflugschneise vom Rosenthaler Hof aus nach Westerode kommen. Erst die scharfe Linkskurve am Ende der gut ausgebauten Geraden bremst so manchen Raser. Jetzt wurde vor dem Kurvenbereich ein Tempo-30-Schild aufgestellt, kombiniert mit einem Gefahrenzeichen und in der Startphase flankiert von Geschwindigkeitsmessungen der Stadt Duderstadt.

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Sollen für mehr Sicherheit sorgen: Tempolimit und Kurven-Gefahrenzeichen in der Westeröder Ortsdurchfahrt.

Quelle: Pförtner

Immer wieder wurde Engelbert Gatzemeiers Gartenmauer in der Landesstraßen-Kurve in den vergangenen Jahren von Autos gestreift. 19 Unfälle durch Mauer-Rempler hat der ehemalige Ortsbürgermeister in der Rosenthaler Straße registriert, allerdings nicht aktenkundig gemacht. Bislang liefen auch Beschwerden aus dem Ortsrat ins Leere. Ein Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 Stundenkilometer war mehrfach Thema in der Verkehrsschau, konnte für die Landesstraße aber nicht durchgesetzt werden. Vor gut zwei Monaten krachte es dann richtig. Im September führte die Stadt einen Ortstermin mit Polizei und der Straßenbaubehörde aus Goslar durch, bei dem grünes Licht für Tempo 30 gegeben wurde. Über die prompte Umsetzung durch Sachgebietsleiterin Sabine Holste-Hoffmann freut sich Gatzemeier, verweist auf Schwerlastverkehr und Schulweg: „Es geht mir nicht um die Mauer, sondern um die Menschen.“ Als weiteren Schritt würde er eine zumindest optische Einengung der Ortseinfahrt begrüßen.

Ortsbürgermeister Bernward Vollmer (CDU) freut sich, dass nach Sperrung der Blumenau ein weiterer Gefahrenpunkt im Ort etwas sicherer geworden sei. Der Bürgersteig im Bereich der Mitte der 70er-Jahre beim Ausbau der Landesstraße angelegten scharfen Linkskurve sei sehr schmal. Probleme gebe es auch mit der Feuerwehr-Ausfahrt im Kurvenbereich. Nach dem Rückbau der Gleise habe das Tempo in der Rosenthaler Straße zugenommen, letztlich helfe nur die Ortsumgehung. Schneller als mit 50 Stundenkilometern kann die Kurve, in der jetzt Tempo 30 gilt, ohnehin nicht genommen werden. Bei einer einwöchigen Messung im Frühjahr blieben 94 Prozent der Verkehrsteilnehmer unter 40 und sechs Prozent unter 50 Stundenkilometern, nach Aufstellen der Schilder im Oktober fuhren nur noch 3,5 Prozent der Autofahrer zwischen Tempo 40 und 50 – bei täglich rund 3000 Fahrzeugen in Fahrtrichtung Bundesstraße.

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