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Schlüssel und Fahrräder sind Klassiker

Fundbüro in Gieboldehausen Schlüssel und Fahrräder sind Klassiker

Bei der Suche nach verlorenen Gegenständen fragen die Bürger der Samtgemeinde Gieboldehausen oftmals zunächst in den Büros der Mitgliedsgemeinden und im Bürgerbüro in der Fleckengemeinde nach. Aber auch das Internet kann Aufschluss geben.

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Werden beim Bauhof in Gieboldehausen aufbewahrt: Fahrräder und einen Kinderkarre.

Quelle: Thiele

Ein schwarz-grauer Damenschal, gefunden am 10. Januar in Lütgenhausen, taucht auf der Internetseite der Samtgemeinde Gieboldehausen unter der Rubrik Fundsachen als erstes Fundstück dieses Jahres auf. Über das bundesweite „Fundus Portal“, dem die Samtgemeinde und auch andere Kommunen im Landkreis Göttingen angeschlossen sind, können Interessierte Suchabfragen stellen. Der Besitzer einer schwarzen Sporttasche beispielsweise, könnte so sein gutes Stück wiederfinden. Am 3. Dezember wurde die Tasche am Wartehäuschen der Schule in der Fleckengemeinde gefunden, ist der Liste im Internet zu entnehmen.

Wohl kaum Interesse an einer Suchabfrage dürften die oder der Besitzer einer Kinderkarre haben, die im Sommer vergangenen Jahres in die Fundliste aufgenommen wurde – nachdem sie zuvor 14 Tage lang vor dem Rathaus gestanden hatte. „Wer verliert schon seinen Kinderwagen?“, ist sich Bauhofleiter Herbert Stender mit den Mitarbeiterinnen des Bürgerbüros im Gieboldehäuser Rathaus einig. „Die Karre ist schrottreif und sollte entsorgt werden“, sagt Stender. Nicht anders sei dies bei einer Reihe von Fahrrädern, die ebenfalls auf dem Gelände des Bauhofs lagern.

In einem Schrank des Bürgerbüros und einem Archivraum der Samtgemeindeverwaltung befinden sich wertvollere Dinge, unter anderem Schmuck, Uhren, Brillen und Regenschirme. Aber auch Handys, die verloren gingen, werden aufbewahrt. Klassiker unter den Fundsachen sind Schlüssel in allen Variationen, die im Gegensatz zu anderen Sachen, nicht bei Versteigerungen angeboten, sondern länger aufbewahrt werden. Zu den Kuriositäten im Fundbüro gehört ein Kfz-Kennzeichen, das von der Polizei abgeliefert wurde. Der Besitzer, der ausfindig gemacht werden konnte, scheute bislang allerdings den Weg ins Gieboldehäuser Bürgerbüro.

Alle Fundsachen werden in der Regel aufbewahrt, bis sich der rechtmäßige Besitzer meldet oder an den Finder übergeben werden kann, wie neulich bei einem Waveboard, dass im Juni vergangenen Jahres vor der Friedhofskapelle in Gieboldehausen gefunden worden war. Nach einem halben Jahr konnte der Finder sein Anrecht in Anspruch nehmen und es ging in seinen Besitz über. Nach Bedarf werden von der Samtgemeinde Gieboldehausen Versteigerungen anberaumt. Vor allem Fahrräder werden dabei angeboten.

Im Team des Bürgerbüros um Conny Bode kümmern sich Ariane Koch, Andrea Weber, Agnes Kube und Petra Eckermann um die Fundsachen. „Nachfragen lohnt sich allemal“, rät Adriane Koch allen Bürgern, denen Gegenstände verloren gegangen sind. Bei einer Nachfrage müssen die Bürger ihre verschwundenen Dinge genau beschreiben und glaubhaft darstellen, dass sie ihnen gehören. In allen Fällen herrscht Ausweispflicht.

Das Fundbüro der Samtgemeinde Gieboldehausen befindet sich im Bürgerbüro im Rathaus, Hahlestraße 1, Telefon 05528/2020. Im Internet ist eine Recherche unter www.samtgemeinde-gieboldehausen.de möglich.

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Befragung

Anpassung und eventuell Ausweitung der Serviceangebote der Verwaltung stehen in der Samtgemeinde Gieboldehausen bevor. Es geht um das Bürgerbüro und die mögliche Einrichtung einer Kfz-Zulassungsstelle im Rathaus. Im Bürgerbüro im Erdgeschoss des Gieboldehäuser Rathauses wird vom 1. bis 30. April eine Kundenbefragung durchgeführt.

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