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Schneeberge sorgen für Enge auf Straßen

Streusalz wird knapp Schneeberge sorgen für Enge auf Straßen

Viele Menschen in der Region freuen sich über die weiße Pracht. Anderen wird der viele Schnee mittlerweile zur Last. Nach den heftigen Niederschlägen in den vergangenen Tagen wird es eng auf vielen Wegen und Straßen. Mit Oberharzer Verhältnissen müssen die Eichsfelder leben.

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Berge von Schnee am Straßenrand: Fahrzeuge schlängeln sich durch die Ortsdurchfahrt der Landesstraße 531 in Brochthausen.

Quelle: Mischke

Wohin mit dem vielen Schnee ? Inzwischen entwickelt sich bei dieser Frage auf vielen innerörtlichen Straßen und Wegen eine Art Verdrängungsprozess. Während die Bürger die Gehwege vor ihren Haustüren freischippen und an die Bordsteinkante schieben, kehren die professionellen Schneeräumer mit ihren Schneeschauflern die Massen an den rechten Straßenrand.

Folglich türmt sich der Schnee bei anhaltenden Niederschlägen in den Gossen, wie selten zuvor in der Region zu beobachten war. Nur bei der Durchfahrt in Braunlage oder anderen Orten im Oberharz bieten sich ähnliche Anblicke. Bis zu 1,50 Meter hohe Schneeberge gäbe es inzwischen, berichtet Reiner Kracht vom Baufhof der Stadt Duderstadt. Angesichts der Schneemassen und immer enger werdener Bereiche sei gegenseitige Rücksicht gefordert, appelliert der Mitarbeiter: „So viel Schnee hat es hier ja schon seit Jahrzehnten nicht mehr gegeben.“
Engpässe gibt es inzwischen beim Streusalz. Der „Deutsche Straßendienst“, zuständig für die Bereitstellung von Streusalz für kommunale Einrichtungen, habe inzwischen Prioritäten gesetzt und beliefere praktisch nur noch den Winterdienst für Bundesautobahnen, berichtet Kracht. Die Stadt Duderstadt habe Streusalz zwar rechtzeitig geordert und könne noch damit arbeiten. Jedoch werde nur noch morgens gestreut, erläutert Kracht. Mittags und abends werde auf den Straßen und Wegen nur noch geschoben.

Keinerlei Probleme mit den Schneemassen haben die Landwirte. „Unter dem Schnee wächst es sogar weiter“, berichtet Kreislandwirt und Kreislandvolkvorsitzender Hubert Kellner. Beispielsweise beim spät ausgesäten Weizen wirke sich die dicke und schützende Schneeschicht positiv aus. „Der Winter ist prima für uns“, merkt Kellner im Namen vieler Berufskollegen an, deren Arbeit sich zurzeit mehr auf den Höfen konzentriert.

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Von Heinz Hobrecht

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