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Schnelles Internet: Spekulation über Starttermin

Informationsabend in Seulingen Schnelles Internet: Spekulation über Starttermin

Seulingen. Wann schaltet die Telekom ihr Breitband-Angebot frei? Diese Frage hört Seulingens Bürgermeister Lars Denecke (CDU) immer wieder.

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Per Funk: Für schnelle Datenanbindung für Rechner und Handy soll eine Telekomantenne am Seulinger Ortseingang sorgen.

Quelle: SPF

Eine Antwort kann er nicht geben, trotz intensiver Nachfragen beim Bonner Unternehmen. Per Funk will die Telekom Seulingen mit schnellem Internet versorgen (Tageblatt berichtete). Der Mast steht, der Tarif wird beworben. Schließen potenzielle Telekom-Kunden ab, werden die Aufträge jedoch storniert oder bleiben ohne Antwort. Das berichteten ungehaltene Seulinger bei einem Informationsabend im Bürgerhaus.
Den hatte Denecke „für einen Zwischenbericht“ organisiert. Gemeinsam mit Matthias Rink, der ihn in Sachen Breitband berät, stellte Denecke die Entwicklung des Internetangebots im Ort und die Bemühung um einen Breitbandanschluss vor. Gut 30 Seulinger waren dazu ins Bürgerhaus gekommen.

Detailliert erläutert Rink das mit Fördergeldern von Bund, Land und Kommunen entstehende Breitband-Netz und konkret das Angebot für den Ort. Denecke und Rink hielten dabei mit kritischen Anmerkungen in Richtung Telekom nicht zurück. Denn trotz vieler Zahlen und technischer Daten musste Rink erklären: „Die Telekom lässt sich bei diesen Planungen nicht in die Karten gucken.“ Wann und in welcher Form den Seulingern ein Breitbandanschluss geboten werde, bleibe Spekulation. Um die Bürger nicht ohne Ergebnis nach Hause zu schicken, gab Denecke inoffiziell („Das ist jetzt nichts für die Zeitung“) den Hinweis, die Telekom plane den Start im November. „Dann ist erfüllt, was in der Ausschreibung gefordert wurde“, bestätigte Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Wucherpfennig (SPD) den Termin.

Voraussetzung für die Vergabe der Fördermittel ist eine Übertragungsrate von zwei MBit. Das bestätigt Anne Neumann, Sprecherin des Niedersächsischen Wirtschaftsministeriums, auf Tageblatt-Anfrage. In Seulingen sorgt nun für Unmut, dass der Telekom-Tarif eine Drosselung der Geschwindigkeit ab einem bestimmten Datenvolumen vorsieht. Dazu sagt Neumann: Die zwei MBit müssten „technisch verfügbar“ sein. Wie das für den Kunden ausgestaltet werde, sei Sache des Anbieters.
Daran erhitzen sich in Seulingen die Gemüter. Denn der Anbieter DBD versorgt den Ort bereits per Funk mit einem vergleichbaren Angebot. Reaktionen im Bürgerhaus: „Wenn ich das richtig verstehe, bringt uns das alles hier nichts.“ „Wofür hat die Gemeinde gezahlt?“ „Für Betriebe im Ort ist das nichts. Für Familien auch nicht.“ „Studenten werden so nicht nach Seulingen ziehen.“ Es gab aber nicht nur Empörung im Bürgerhaus, sondern auch die Suche nach einer Lösung. Was kann man tun? Wie kann man zuarbeiten? Die Seulinger sollten zunächst den November abwarten, so Denecke und Rink. Der Halbsatz, dann werde auch die Telekom ihr Tarifangebot aufbessern müssen, blieb unausgesprochen. Denecke: „Das hier wird nicht unsere letzte Veranstaltung gewesen sein.“

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