Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 0 ° Schneeregen

Navigation:
„Schreibe mehr, als dass ich telefoniere“

20 Jahre SMS: Tageblatt-Umfrage „Schreibe mehr, als dass ich telefoniere“

Vor 20 Jahren wurde die erste SMS (Short Message Service) der Welt verschickt. Sie enthielt nur vierzehn Zeichen statt möglichen  160 und lautete „Merry Christmas“. Seit dem ersten mobilen Weihnachtsgruß des britischen Software-Entwicklers Neil Papworth am 3. Dezember 1992 sind nicht nur zwanzig Jahre vergangen, sondern neue Kommunikationsprogramme drohen die Kurznachricht  zu verdrängen.

Voriger Artikel
Von Spitzenhäubchen bis zu Strumpfhaltern
Nächster Artikel
Stadtrat lässt Nein zu Busbahnhof-Umbau nicht gelten

Immer noch aktuell: SMS-Gruß zum Geburtstag.

Quelle: Blank

Duderstadt. Ist die SMS noch zeitgemäß oder wandelt sich mobile Kommunikation durch Facebook, Whatsapp und Co? In einer Tageblatt-Umfrage  nahmen Bürger in der Duderstädter Innenstadt Stellung.

„SMS finde ich überflüssig“, schildert Daniela Borchard, 31. „Ich telefoniere lieber, denn es geht schneller und ich muss nicht lange auf eine Antwort warten“, erzählt die Duderstädterin.

D. Borchard

D. Borchard

Quelle:

Der 51-jährige Gerald Lange aus Heiligenstadt sieht in der Kurznachricht jedoch eine Erfindung, die den Alltag bereichere. „ Ich schreibe selbst oft aus dem Urlaub SMS und bekomme von meinen Kindern einige Kurznachrichten“, berichtet der Heiligenstädter. „Heute habe ich noch keine SMS geschrieben und auch nicht telefoniert, das macht eher meine Frau“, schmunzelt er.

G. Lange

G. Lange

Quelle:

Michael Osburg und sein Freund Christopher Kiwele  aus Tansania, der für zwei Wochen zu Besuch angereist ist, schreiben täglich SMS. Der 38-Jähriger Tansaniaer habe heute schon 26 Nachrichten verschickt und nutze auch gängige Abkürzungen. „Die SMS ist besonders wichtig für Mobilfunkkunden ohne Internetverbindung oder Smartphone“, denkt der 45-Jährige Osburg aus Gerblingerode. „SMS-Abkürzungen benutze ich auch, aber nur mit meiner Frau und zwar hdgdl“, lacht er.

C. Kiwele und M. Osburg

C. Kiwele und M. Osburg

Quelle:

Die Gieboldehäuserin Dorothea Weber habe über zehn Jahre lang ein gemeinsames Handy mit ihrem Ehemann geteilt, vor zwei Jahren habe das Ehepaar aber für jeden ein neues Handy angeschafft. „Ich schreibe mehr SMS, als dass ich telefoniere. Besonders oft tausche ich mich mit meinen Enkelkindern und meinem Mann per Kurznachricht aus“, erzählt die 69-Jährige.Das Handy habe den Alltag sehr erleichtert, findet sie: „Ohne Handy und SMS kann ich nicht mehr auskommen“.

D. Weber

D. Weber

Quelle:

Auch für die 25-jährige Sandra Schneider ist die Kurznachricht ein wichtiges Kommunikationsmittel. „Die erste SMS habe ich vor zehn Jahren meiner Nachbarin geschrieben“, erinnert sich die Berlingeröderin. „Die SMS ist immer noch zeitgemäß und auch trotz Whats-app und Facebook aktuell“, erklärt sie.

S. Schneider

S. Schneider

Quelle:

vhp

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Anzeigenspezial

Informieren Sie sich über das aktuelle Fußballgeschehen in Göttingen und aller Welt.  mehr

Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Termine

Wo kann man hin, was kann man machen? Hier werden Sie fündig: Das Tageblatt hat die wichtigsten Freizeittipps für Sie zusammengestellt