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Schutzhütte: Weiterer Baustein für Baumpark

Ehemalige Müllkippe Schutzhütte: Weiterer Baustein für Baumpark

Bäume gibt es bislang nur am Waldrand im Hintergrund, doch das soll sich bald ändern: Im künftigen Baumpark am Rüdershäuser Verbindungsweg nach Hilkerode sollen Ende des Monats die ersten Bäume gepflanzt werden.

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Weiterer Schritt auf dem Weg zum Baumpark: GAB-Mitarbeiter errichten eine Schutzhütte.

Quelle: Lüder

Rüdershausen. Im Vorfeld hat sich schon Einiges getan. Nach Benjeshecken und Wegen, Mäh- und Bodenarbeiten wurde jetzt von der Duderstädter Gesellschaft für Arbeits- und Berufsförderung (GAB) eine Schutzhütte errichtet, die noch mit Tondachziegeln eingedeckt werden soll.

Die Schutzhütte ist ein weiterer Baustein des Projektes, das im Rahmen des Leader-Programms der Europäischen Union gefördert wird. „Das Arboretum mit heimischen Arten wird als Waldrand-Park mit Lehrpfad-Charakter angelegt“, sagt der Rüdershäuser Bauingenieur Franz-Josef Lange, der bei Planung und Umsetzung von einer örtlichen Arbeitsgruppe und einem Bürgerarbeiter unterstützt wird. Ende Oktober sollen zunächst 80 Bäume gepflanzt werden – von Bergahorn über Walnuss bis zur Lärche. Berücksichtigt werden dabei alle Baumarten, die in den vergangenen 25 Jahren zum jeweiligen Baum des Jahres gekürt wurden. Die Bäume sollen in kleinen Gruppen gepflanzt werden, Informationstafeln einer Rosdorfer Fachfirma Wissen vermitteln.

In den kommenden Jahren sollen weitere Bäume hinzukommen. Auch einzelne Baumpaten können besondere Bäume spenden, die Namen der Sponsoren werden vermerkt. In diesem Monat werden nicht nur 80 Bäume, sondern auch 250 heimische Sträucher gepflanzt. „Der Baumpark wird  höhenmäßig gestaffelt, der Parkcharakter durch Sichtachsen und Bänke unterstrichen“, sagt Lange. Auch Kunstobjekte sollen in den Park integriert werden, der sich dynamisch entwickeln soll. Den Anfang machen drei Holzskulpturen, die mit der Kettensäge gefertigt wurden: ein Parkwächter, ein Frosch in Abwehrhaltung und der „Mahnehund“ aus dem Rüdershäuser Ortswappen.

Im Rat der Gemeinde fand der Baumpark, der ebenso der Naherholung wie als „grünes Klassenzimmer“ der Naturpädagogik dienen soll, einhellige Zustimmung. In dem alten Hohlweg befand sich früher eine Müllkippe, die in den 80er Jahren dank zweier Baufirmen im Ort mit reichlich Mutterboden aufgefüllt wurde. Vor drei Jahrzehnten pflanzte die Gemeinde zur Rekultivierung dort zunächst Fichten. Der Orkan Kyrill machte der Fichten-Monokultur 2007 den Garaus und ebnete damit den Weg für den jetzt entstehenden Baumpark. Vor Umsetzung der Pläne wurden die Fichtenwurzeln entfernt, Bodenuntersuchungen ergaben keine Bedenken.

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Ökologisches Projekt

Vier Männer heben mit dem Erdbohrer tiefe Löcher in der Wiese aus, ein weiterer Trupp setzt die jungen Bäume und Sträucher an die vorgegebenen Stellen. In Rüdershausen entsteht mit vielen freiwilligen Helfern ein Baumpark. „Wir wollen hier etwas schaffen, was nicht nur unserem Dorf zugute kommt“, sagt Franz-Josef Lange als Initiator des Projekts.

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