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Sechs Akazien an Unterkirche in Duderstadt beseitigt

Gefällt Sechs Akazien an Unterkirche in Duderstadt beseitigt

Mehr als 100 Jahre haben sie an der Unterkirche gestanden und das Bild der unteren Marktstraße geprägt. Seit gestern sind die sechs Akazien an der Südseite von St. Servatius  – wie beschlossen und seit längerem angekündigt – verschwunden.

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Nach mehr als 100 Jahren verschwunden: Bauhof-Mitarbeiter fällen die sechs morschen Akazien an der Südseite von St. Servatius.

Duderstadt. Am frühen Morgen rückte das Team des Duderstädter Bauhofes um Leiter Frank Widera an, sperrte den betroffenen Bereich am Gotteshaus ab und warf die Motorsägen an.

Gegen 10 Uhr waren die sechs Bäume Geschichte, etliche Zaungäste blickten auf einen Berg aus Stammteilen, Ästen und dünnen Zweigen. In Frank Wideras Augen ist dies genau die richtige Entscheidung von Seiten des Ortsrates Duderstadt und des Baumausschusses. „Als der erste Stamm aufs Pflaster schlug und zersplitterte wie eine Glasflasche, war mir klar: Es war höchste Zeit“, so der Bauhof-Leiter.

Mit Blick auf die Stuken, die fälschlicherweise einen relativ gesunden Eindruck vermittelten, sei die enorme Schädigung der alten Bäume nicht zu erkennen. „Dort sieht man zwar keine Faulstelle, die Stämme und Äste waren aber total morsch“, sagt Widera und verweist auch darauf, dass einige der Akazien bereits im vergangenen Jahr keine frischen Blätter mehr ausgetrieben hätten „Ich habe noch Fotos davon zur Dokumentation gemacht.“

Erster Abschnitt

Die Fällaktion am Dienstag markierte den ersten Abschnitt der gesamten Maßnahme, die die Beseitigung aller alten Bäume um die Unterkirche einschließlich Erneuerung vorsieht. Im kommenden Jahr werden die Akazien an der Apsis (Ostseite) fallen, 2016 sind die Baumsenioren auf der gesamten Ostseite von St. Servatius dran. „Wir fällen Zug um Zug und pflanzen im gleichen Jahr jeweils auch nach“, erklärt Widera.

Obwohl gestern sechs alte Bäume gefallen sind, werden an der Südseite nur fünf nachgepflanzt. Die Baumscheibe an der Apsis wird laut Widera überpflastert, da sie auf dem direkten Laufweg rund um die evangelische Kirche liegt und schon immer eine Stolperfalle markierte. Als Ersatzbäume kommen dornenlose Gleditschien, auch Lederhülsenbäume genannt, in die Erde.

Diese Laubbaum-Art ist nach Beschreibung des Bauhof-Leiters „licht in der Krone, hat ein ähnlich feines, gefiedertes Blatt wie die Akazie und lässt sich gut ausasten, ohne dass sie Schaden nimmt“. Das sei schon für den Bereich des Wochenmarkt-Areals ein wichtiger Aspekt. Spätestens Mitte Mai sollen die neuen Jungbäume gepflanzt sein. Vorher allerdings müssen die dicken Stuken ihrer Vorgänger in einem aufwändigen Verfahren durch eine Spezialfirma ausgefräst und die alte Erde ausgetauscht werden.

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Bei bestem Frühlingswetter haben am gestrigen Mittwoch etwa 50 Marktbeschicker in der Fußgängerzone ihre Waren feilgeboten. Der Auftakt des Duderstädter Fastnachtsmarktes fiel mit dem Wochenmarkt an der Unterkirche zusammen. Auch am Donnerstag, 13. März, haben Marktbesucher noch die Gelegenheit, Textilien, Kurzwaren, Gewürze oder Dekorationsgegenstände zu erwerben.

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