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Seeburg: Kinderchor tritt beim Plattdeutschen Abend auf

Seeschwalben zwitschern Seeburg: Kinderchor tritt beim Plattdeutschen Abend auf

Sie schwatzen nicht nur in ihrer Muttersprache, sie singen auch auf Plattdeutsch. Und wenn die Plattdütschen Frünne zusammenkommen, dann ist Brauchtumspflege auf unterhaltsame Art garantiert.

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Zwitschern beim Plattdeutschen Abend: kleine Seeschwalben mit ihren Betreuern.

Quelle: Germeshausen

Seeburg. Vielfältig wie die jeweiligen Dialekte der Teilnehmer, die stets aus dem Ober- und Untereichsfeld, aber auch aus den benachbarten Regionen zusammenkommen, sind auch die Versammlungsorte.

Es gibt kaum ein Dorf im Untereichsfeld und den angrenzenden Orten in Thüringen, in dem die Plattdütschen Frünne nicht schon einmal getagt haben. Frei nach dem Motto „Dei Plattdütschen ßinget moal hier un moal doa“, ging es dieser Tage auch in Seeburg zu.

Es waren 130 Frünne, die sich eingefunden hatten.

Stimmung und gute Laune unter den Gästen verbreitet Frünne-Präsident Werner Grobecker immer wieder bereits bei der Begrüßung.

Vier Namenstage in einem Haus

Diese ließen es sich ihrerseits nicht nehmen, beim Abend am Seeburger Ufergestade mit Liedern, Possen und Gedichten die fröhliche Stimmung über drei Stunden aufrechtzuerhalten.

Georg Schütte begeisterte mit seinem Kinderchor „Die Seeschwalben“, die ihr Hobby unter dem Leitspruch „Singen macht Spaß – singen tut gut“ pflegen. Später am Abend traten die jungen Künstler noch einmal mit einem plattdeutschen Lied auf und ernteten erneut viel Beifall.

Den gab es auch für Klaritta Kellner, die mit dem eigenen Gedicht der kürzlich verstorbenen Gisela Wüstefeld gedachte.

Reinhold Frölich betrachtete die Fastenzeit früher und heute; Monika Müller referierte, „was auf dem Mannhus passierte“, und Rita Maulhardt gab den „hochheiligsten Josefstag“ zum Besten, wobei es vier Namenstage in einem Haus zu feiern gab.

Hannelore Ottinger und Petra Ausburg unterhielten mit Anekdoten, die sich einst und jetzt in Ebergötzen zugetragen hatten.

Mit viel Schwung

Das Duo Anneliese & Hermann mahnten mit ihrem Lied „Plattdütsch darf nech unrechoan“, die Geschichte „Als Mann und Verlobter“ steuerte Lydia Langenohl bei. Die Seeburger konnten in einem humorvollen Quiz ihre Kenntnisse über den Seeburger See anbringen.

Angelika Hellmold bewies dabei die beste Ortskenntnis und sicherte sich den ersten Preis. Der berühmte „Baum, dä staht an Barje“ wurde abschließend mit viel Schwung von Elisabeth Goldmann vorgetragen.

Für jeden Teilnehmer gab es vom Präsidenten später noch eine süße Überraschung. Außerdem wurden an diesem Abend Spenden für die Suppenküche in Hildesheim gesammelt.

Von Gerhard Germeshausen

Das nächste öffentliche Treffen der Plattdütschen Frünne findet am Donnerstag, 23. Mai, im Dorfgemeinschaftshaus Bodensee statt, Beginn ist um 19.30 Uhr.
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