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Seulinger stellen Storchen-Nest in Flur auf

Neues Eigenheim Seulinger stellen Storchen-Nest in Flur auf

Frostige Temperaturen und eisiger Wind sorgten am vergangenen Donnerstag für erschwerte Arbeitsbedingungen beim Bau eines ganz besonderen Eigenheims. Engagierte Seulinger Naturfreunde haben das erste selbstgebaute Storchennest im Bereich der Suhlegemeinde aufgestellt.

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Nestbauer: Bernhard Rust (l.) und Walter Brinkmann.

Quelle: Schauenberg

Seulingen. Allen voran die Bauherren des Nestes, Walter Brinkmann und Bernhard Rust , die das Storchendomizil mit handwerklichem Geschick und Sinn für gemeinsame Tüftelei entworfen haben. „Die Idee, auch in Seulingen ein Storchennest zu errichten, hatten wir im letzten Sommer, als viele Störche bei uns gesichtet wurden“, erklärte der 78-jährige Rust. Da Brinkmann und Rust in der Vergangenheit schon gemeinsam an verschiedenen Holzstücken gearbeitet hatten, war sofort klar, dass sie das neue Storchenheim gemeinsam anpacken würden.

Mit Trecker und Muskelkraft: Das Storchennest wird in die Erde gesetzt. Schauenberg

Quelle:

Mit den von Feldmark und Gemeinde Seulingen gespendeten Baumaterialien begannen die beiden Rentner im November vergangenen Jahres mit dem Nest-Bau – nach einer längeren Planungsphase. Brinkmann: „Wir haben uns umliegende, bereits fertig gestellte Nester angeschaut und eine Bauanleitung im Fernsehen gesehen. Daraufhin haben wir mit der Entwicklung begonnen.“

In Feldmark unweit der Suhle

Die neue Nisthilfe steht auf den Ländereien der Feldmark unweit der Suhle, deren feuchte Wiesen durch die darin lebenden Frösche und Mäuse den Störchen als Nahrungsgrundlage dienen. Die beiden ehrenamtlichen Baumeister Rust und Brinkmann hoffen, dass ihr Nest für die Stelzvögel möglichst attraktiv sein wird.

Seulingens Bürgermeister Lars Denecke (CDU) hatte noch eine andere Idee: „Vielleicht können wir mit dem Nest auch ein paar Klapperstörche gegen den demographischen Wandel anlocken.“

Von Elisa von Hof

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Auf dem Gelände der ehemaligen Molkerei in Gieboldehausen sind die Bauhandwerker zugange. Der Schornstein des Gebäudes, der seit vielen Jahren Störchen als Nist- und Brutplatz dient, wird saniert.

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