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Spitzenförderung für Großprojekt Biogasanlage

Bioenergie-Genossenschaft Spitzenförderung für Großprojekt Biogasanlage

Einen Spitzenplatz bei den aktuell geförderten Wirtschaftsprojekten nimmt die Bioenergie-Genossenschaft Krebeck/Wollbrandshausen ein. Herzstück ist die zentral zwischen beiden Orten an der Bundesstraße 27 gelegene Biogasanlage, die vor der Fertigstellung steht. Ein Teilbetrieb sei bereits möglich, in den nächsten Wochen werde mit der Einspeisung ins Strom- und Wärmenetz begonnen, teilt Geschäftsführer Karl Heine mit.

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Steht vor der Fertigstellung: die Bioenergie-Anlage am Krebecker Kreuz.

Quelle: Blank

Die Anlage auf dem 30 000 Quadratmeter großen Areal am Krebecker Kreuz hat eine Leistung von 1,35 Megawatt. Neben zwei Hauptfermentern mit sechs Metern Höhe und 25 Meter Durchmesser samt Gasspeicher wurden zwei Nachgärungsfermenter und ein Endlager für die als Dünger dienende Gärreste errichtet, in Wollbrandshausen und Krebeck zudem Blockkraftwerke. In die beiden Orte wurden neun Leitungskilometer für die Wärmetrasse verlegt.

Nach Machbarkeitsstudien sei im Oktober 2008 mit 105 Mitgliedern die Genossenschaft gestartet, erinnert Heine an die Chronik der Ereignisse. Mit steigenden Mitgliederzahlen sei Ende des Jahres die Wirtschaftlichkeitsgrenze erreicht worden.

250 Mitglieder gewonnen

Der Planungsphase mit Arbeitsgruppen folgte im Juni dieses Jahres der Baubeginn. Inzwischen habe die Genossenschaft 250 Mitglieder, berichtet Heine. Vorerst 200 von 260 Objekten könnten ans Wärmenetz angeschlossen werden, 140 Gebäude hätten bereits einen Hausanschluss. Insgesamt seien 400 Anschlüsse möglich. In die 200 Häuser würden jährlich sechs Millionen Kilowattstunden Wärme gebracht, Stromleistung in gleicher Höhe ins Netz eingespeist. Als angestrebten Jahresumsatz nennt Heine zwei Millionen Euro. 30 Geschäftspartner aus der Landwirtschaft würden Biomasse liefern, mindestens vier Mitarbeiter für die Biogasanlage eingestellt.

ku

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Geldspritzen für mittelständische Unternehmer

Förderbescheide über rund 470000 Euro für das zweite Halbjahr 2009 hat Landrat Reinhard Schermann (CDU) im Krebecker Bürgerhaus an 19 kleine und mittlere Unternehmen aus dem Kreis Göttingen übergeben. Die so genannten KMU-Mittel für Investitionen zur Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen werden je zur Hälfte vom Kreis und dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) finanziert.

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