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Sprachförderung und Hausaufgabenhilfe an der Astrid-Lindgren-Schule

Für Kinder mit Migrationshintergrund Sprachförderung und Hausaufgabenhilfe an der Astrid-Lindgren-Schule

„Starke Schüler machen starke Hausaufgaben“: Unter diesem Motto steht die Sprachförderung und Hausaufgabenhilfe, die die Astrid-Lindgren-Schule seit zwei Wochen anbietet. Der kostenlose Kurs, der jeden Mittwochnachmittag stattfindet, richtet sich an Kinder mit Migrationshintergrund.

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Im Klassenraum: Kursleiterin Gohar Schlender, Teilnehmerin Aishat Kuschalieva und Bruder, Reinhard Dierkes, Stellvertretender Landrat (v.l.).

Quelle: Schauenberg

Duderstadt. Teilnehmen können Schüler der fünften bis neunten Klassen aus allen Schulen Duderstadts und der umliegenden Orte.

Die Astrid-Lindgren-Schule ist in Duderstadt nach der Pestalozzi-Schule die zweite mit einem solchen Kursangebot. Träger ist erneut der Landkreis. Angelika Bartels-Zinn vom Kinder- und Jugendbüro und der Integrationsbeauftragte des Kreises, Isa Sandiraz, haben das Projekt initiiert.
Die Gruppen werden bewusst klein gehalten, sagt Bartels-Zinn. Bisher nehmen an der Astrid-Lindgren-Schule fünf Kinder aus der sechsten bis neunten Klasse teil, darunter ein Mädchen von der St.-Ursula-Schule. Ob es eine zweite Gruppe geben wird, hänge von der Nachfrage ab, so Direktorin Daniela Breckerbohm.

Gohar Schlender leitet den Kurs. Hausaufgaben erhalten diejenigen, die über fortgeschrittene Deutsch-Kenntnisse verfügen. Ansonsten konzentriert sich Schlender auf die Sprachförderung. Manche der Kinder benötigen noch die Hilfe einer Übersetzerin. Auch diesen Part übernimmt Schlender, die Russisch, Englisch und Deutsch spricht. Die Aufnahme von Kindern ohne Migrationshintergrund ist nicht vorgesehen, sagt Breckerbohm. Ihnen stehe das reguläre Hausaufgaben- und Nachhilfeprogramm offen, das mehrmals in der Woche stattfindet. Hier üben Kinder mit und ohne Migrationshintergrund gemeinsam.

Bartels-Zinn versteht das Projekt als „Crashkurs“. Manche Kinder, sagt sie, würden ohne Not in einer Lernhilfeschule angemeldet, weil das wahre Problem, die benötigte Sprachförderung, nicht erkannt werde.

Sozialarbeiter Johannes Hanses, der an der Koordination des Kurses beteiligt ist, ergänzt: Ohne die nötigen Sprachkenntnisse könne der Leistungsstand der Schüler nicht beurteilt werden. Reinhard Dierkes, Stellvertretender Landrat, hat den Fachkräftemangel im Blick. „Wir brauchen jeden Schüler und jede Schülerin“, sagt er. Und in Richtung der Schüler: „Wir bauen da ein Stück weit auf Euch.“

Von Telse Wenzel

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