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Städtebauförderung: Duderstadt ist wieder drin

Geld für Projekte 2013 Städtebauförderung: Duderstadt ist wieder drin

Nach vielen Jahren Unterbrechung profitiert die Stadt Duderstadt wieder von einem Landesprogramm, dass auf die Förderung privater und öffentlicher Projekte im Sinne des Denkmalschutzes abzielt. „Wir sind wieder in der Städtebauförderung“, berichtete Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) in dieser Woche im Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt- und Feuerschutz.

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Soll im Rahmen des Programms Städtebaulicher Denkmalschutz umgestaltet werden: Steinstraße in Duderstadt.

Quelle: Thiele

Duderstadt. Von Beginn dieses Jahres an auf die Dauer von zehn Jahren greift das Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“. Je zu einem Drittel vom Bund, dem Land und der Stadt selbst finanziert, ist das Volumen der Fördermittel auf insgesamt sechs Millionen Euro begrenzt.

Über den Haushalt 2013 sollte der Stadtrat die notwendigen Eigenmittel bereitstellen, damit noch in diesem Jahr die ersten Projekte und Objekte finanziell gefördert werden könnten, erläuterte Nolte. Als Sanierungsträger tritt die Gesellschaft „BauBeCon GmbH (ein Unternehmen der Deutschen Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft, Anm. d. Redaktion) auf, als Projektleiter Michael Koch, der sozusagen das „Gesicht“ der Städtebauförderung in Duderstadt sei.

Am 8. Januar dieses Jahres sei das Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ in Duderstadt intern vorgestellt worden, erläuterte Nolte. Ziel sei es vor allem, historische Stadtkerne mit denkmalwerter Bausubstanz umfangreich zu sichern . In einer Bürgerversammlung im Rathaus soll, laut Nolte, demnächst eine Informationsveranstaltung zu diesem Thema angesetzt werden, um Interessierte gut und umfassend beraten zu können. „Sehr bald sollte es zu einer klaren Rechtslage kommen, um konkrete Fördermittel beantragen zu können“, sagte Nolte. Der Schwerpunkt der Maßnahmen sollte im privaten Bereich liegen, aber auch einige öffentliche Maßnahmen, beispielsweise die Umgestaltung der Steinstraße , angestoßen werden.

Nach der Sanierung in den 70er- und 80er-Jahren seien Ausgleichsbeträge für die Beteiligten angefallen, erläuterte der Bürgermeister. Wenn es einen Weg gäbe, diesmal ohne die Ausgleichbeträge auszukommen, so sollte dieser beschritten werden, führte Nolte aus. „Wir sind bei den Schulaufgaben und auf dem Weg“, sagte Nolte, der das Vorhaben in die Rubrik „generationengerechte Zukunftsgestaltung“ einstufte. Auf Anfrage von SPD-Stadtratsmitglied Doris Glahn bestätigte Bürgermeister Nolte, dass auch das Duderstädter Heimatmuseum im Fördergebiet liegt. Bei jeder Maßnahme sei jedoch zu beachten, welcher Eigenanteil für die Stadt anfalle.

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Städtebauförderung

Duderstadt bekommt Geld aus dem Städtebauförderprogramm des Landes. Der Bewilligungsbescheid sei eingegangen. Rund 390 000 Euro aus Landesmitteln würden zur Verfügung gestellt, berichtete Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) im Stadtentwicklungsausschuss. Zusammen mit dem Anteil der Stadt stünden knapp 600 000 Euro zur Verfügung, so Nolte weiter. Die Stadt steuert ein Drittel der Fördersumme bei.

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