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Stele soll an Synagoge erinnern

Novemberpogrom Stele soll an Synagoge erinnern

Am Standort der ehemaligen Duderstädter Synagoge an der Christian-Blank-Straße ist am Mittwochabend eine neue Stele enthüllt worden, die an die schrecklichen Geschehnisse am 9. November 1938 erinnert. Damals wurde auch in Duderstadt das jüdische Gebetshaus angezündet und komplett niedergebrannt. Die Gestaltung der Stele war von Schülern der St. Ursula-Schule in Abstimmung mit der Stadtverwaltung und dem Konvent der Ursulinen vorgenommen worden.

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An neuer Stele: Harald Jüttner, Schwester Ingeborg, Wolfgang Nolte und Ingo Bickel (v.l.).

Quelle: Pförtner

Im Rahmen einer Feierstunde in der Aula der St. Ursula-Schule war Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) auf die dramatischen Geschehnisse in der Nazi-Zeit eingegangen und hatte im Blick auf das Leid, das so vielen Menschen angetan wurde, unterstrichen, dass die heutige Mahn- und Erinnerungsarbeit nachhaltig gestaltet werden müsse. Dazu habe sich die Stadt auch gern verpflichtet, die Enthüllung der neuen Stele sei ein Teil dieser Arbeit. Sie soll insbesondere den vielen Schülern, die in der Christian-Blank-Straße Schulen besuchen, Gelegenheit geben, sich über die Geschehnisse in der Pogromnacht ausführlich zu informieren.

Auf den Wert fundierter Geschichtskenntnisse für die Bewältigung der Gegenwart und der Zukunft wies in seiner Ansprache anlässlich der Gedenkstunde der ehemalige Präsident des Niedersächsischen Landtages, Jürgen Gansäuer (CDU), hin. Im Blick auf die Nazizeit sei es wichtig, die Dinge klar zu benennen, auf dass sich Derartiges nicht wiederhole.

Von Sebastian Rübbert

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