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Stimmungsvolle Umzüge in Wollershausen, Westerode und Hilkerode

Narren lassen es so richtig krachen Stimmungsvolle Umzüge in Wollershausen, Westerode und Hilkerode

König Karneval hatte die Narren in vielen Eichsfelder Orten gestern fest im Griff. Bei strahlendem Sonnenschein und vorfrühlingshaften Temperaturen lockten die Umzüge in Wollershausen, Hilkerode und Westerode hunderte von Besuchern aus der gesamten Region an. Axel Artmann (Text), Andreas Tietzek und Swen Pförtner (Fotos) haben sich umgesehen.

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Standesgemäß: Karnevalistische Regenten winken ihren närrischen Untertanen in Hilkerode vom Ehrenwagen aus zu.

Quelle: SPF

Den Reigen der Umzüge eröffneten traditionell die Narren in Wollershausen. Bereits gegen 11.45 Uhr setzten sich insgesamt zehn Festwagen und Fußgruppen am Dorfgemeinschaftshaus in Bewegung. Mit von der Partie waren auch Prinzessin Petra II. und Prinz Reinhold I., die immer wieder Kamellen in das gut gelaunte Publikum warfen. Ganz vorne dabei war das Spenden-Mobile des Wollershäuser Karnevals-Clubs, an dem die Besucher den Gastgebern einen kleinen Obolus für hochprozentige Getränke zukommen lassen konnten. Für viel Heiterkeit sorgten Waldfeen und Kobolde mit teilweise schlüpfrigen Parolen. Unter dem Motto „Singen, tanzen, lachen“ ließen es Clowns so richtig krachen und warfen Konfetti in die Luft.

Das derzeitige Top-Thema in Westerode spiegelte der Umzug des örtlichen Carneval-Clubs wider: „Wir fordern die Umgehungsstraße, sonst gibt es welche auf die Nase“ hieß es auf einem Transparent der Jugendfeuerwehr, die ihren Unmut über die jetzige Verkehrssituation noch mit einer weiteren Parole unterstrich: „Die JF hat die Schnauze voll. Die Autos müssen weg jawoll“. Mit witzigen Einfällen und fantasievoll kostümiert zogen die Umzugsteilnehmer viele Blicke an. So hatten sich Mitglieder des Schützenvereins große Schießscheiben umgehängt. Für den musikalischen Rahmen sorgte im Eulenort der Spielmannszug Nesselröden.

Mit 30 Fußgruppen und Festwagen gehörte der Umzug in Hilkerode einmal mehr zu den größten in der Region. Ob Dioxin-Skandal, Vergabe der Fußball-Weltmeisterschaft der Männer nach Katar oder die diesjährige Fußball-WM der Frauen in Deutschland: Zahlreiche Aktive nahmen aktuelle Themen aus Politik und Sport auf das närrische Korn. Als Folge des Projektes Dorf 2020 beteiligten sich gleich mehrere Gruppen aus dem benachbarten Breitenberg an dem vom Carnevals-Verein ausgerichteten Ereignis. „Dörfer sollen sich vereinen – Das gilt für die Großen und die Kleinen“ hieß es auf einem der Festwagen. Die Besucher konnten sich im Ellerort nicht zuletzt auch über gelungene Beiträge aus Duderstadt, Krebeck und Wulften erfreuen.

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