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Stolz darauf, ein „Eichsfelder Türke“ zu sein

Wanderausstellung Stolz darauf, ein „Eichsfelder Türke“ zu sein

In Duderstadt leben 640 Migranten aus 74 Nationen – mehr oder weniger lange und aus den unterschiedlichsten Gründen. Zur Gruppe von Ausländern, die in der Brehmestadt schon vor Jahrzehnten berufsbedingt ein neues Zuhause fand und aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken ist, gehört eine Reihe von Gastronomen und weiteren Geschäftsleuten.

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Bei der Ausstellungseröffnung: GAB-Geschäftsführer Friedrich Bauer (Mitte) begrüßt Bürgermeister Wolfgang Nolte.

Quelle: Thiele

Duderstadt.  An einem Integrationsprojekt der Gesellschaft für Arbeits- und Berufsförderung (GAB) haben sie sich beteiligt. Am gestrigen Aschermittwoch ist die Ausstellung „Vielfalt der Kulturen in der regionalen Wirtschaft“ eröffnet worden.

Ebenso wie für Sabri Kahraman, der 1945 in der Türkei geboren  wurde und 1976 sein erstes Bistro Sabri in der Jüdenstraße eröffnete, ist Duderstadt für eine Reihe von Gastronomen sowie weiteren Geschäftsleuten ausländischer Herkunft längst Heimat geworden.

Neben  Gerardo Pizzano (Restaurant und Pizzeria Ratskeller), Elisabeth Gremmel-Piri (Hotel Budapest) und Hue Nguyen (Asia Imbiss Lam)  gehören Zitsa Goutza (Restaurant Thassos),  Familie Kempinga (Schauburg Kindertraum), Giovanni Finamore (Eisdiele) und Halil Altekin (Döner und Pizza Lieferservice) dazu.

Auch Yilmaz Hantekin (Schlüsseldienst und Schuhmacher), Ewa Mäther (Geschenkegalerie), Aladdin Sakr (Physiotherapie) und Osvaldo Teccolo (Blumen Teccolo) fühlen sich wohl in Duderstadt und im Eichsfeld.

Regelrecht in Duderstadt verliebt habe sie sich, sagte Tatiana Hasse, die in Bernshausen ihr Institut für Gesundheitstraining & Naturheilkunde betreibt, am gestrigen Mittwoch bei der Ausstellungseröffnung im Gebäude der GAB am Euzenberg. „Ich bin stolz darauf, ein Eichsfelder Türke zu sein“, beschrieb Sabri Kahraman sein Gefühl.

Ausgangspunkt war eine Berufsbildungsmaßnahme

Die Ausstellung informiert darüber, welchen Anteil Migranten an der regionalen Wirtschaftsleistung tragen. In einer begleitenden Broschüre haben die Wahl-Duderstädter ihre Zuneigung zur Stadt beschrieben.

Maßgeblich beteiligt an der Planung der Ausstellung und Herstellung der Broschüre waren neben den Integrationsbeauftragten Isa Sandiraz (Landkreis Göttingen) und Regina Steffens-Grosche (Stadt Duderstadt) Maria Steuer, Lucia Kirscht und Angelika Bonacker von der GAB.

Ausgangspunkt der Ausstellung war eine Berufsbildungsmaßnahme für Teilnehmer mit Migrationshintergrund, die kürzlich abgeschlossen wurde und mit bis zu 90 Prozent Finanzmittel vom Europäischen Sozialfonds gefördert wurde.

„Seit 13 Jahren gibt es in Duderstadt die GAB, und von Beginn haben wir einen Schwerpunkt auf den Bereich Integration gelegt“, erläuterte  Geschäftsführer Friedrich Bauer bei der Ausstellungseröffnung. 

„Ohne Sie wäre die Ausstellung nicht möglich geworden“, bedankte sich Duderstadts Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) im Kreis von GAB-Mitarbeitern und Gästen, unter ihnen Ortsbürgermeister Hubertus Werner (CDU), bei den anwesenden Gastronomen und Geschäftsleuten und bezeichnete die Betriebe als „Beispiele für gelungene Integration“.

Die GAB bezeichnete der Bürgermeister als wichtige Einrichtung für die gesamte Region.

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