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Stromanbieter Flexstrom: Lieferanten-Rahmenverträge gekündigt

Kein Stromnetz für Pleitegeier Stromanbieter Flexstrom: Lieferanten-Rahmenverträge gekündigt

Die regionalen Netzbetreiber haben dem insolventen Stromanbieter Flexstrom AG mit dessen Tochtergesellschaften Optimalgrün und Löwenzahn GmbH die Lieferanten-Rahmenverträge zum 19. April fristlos gekündigt. Im Dunkeln sitzen muss deshalb kein Stromkunde.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Eichsfeld. Als Grundversorger haben im Eichsfeld Eon Mitte sowie die Eichsfelder Energie- und Wasserwirtschafts-GmbH (EEW) übergangslos die gesetzlich geregelte Ersatzversorgung übernommen. Auch im Versorgungsgebiet von Harz Energie werden 405 Kunden, die bisher von Flexstrom, Optimalgrün oder Löwenzahn beliefert wurden, jetzt von Harz Energie selbst versorgt.

Mit Kündigung der Verträge dürfen die betroffenen Anbieter die Stromnetze nicht mehr für die Belieferung ihrer Kunden nutzen. Die Kunden werden von den Grundversorgern schriftlich über die Änderung informiert und haben drei Monate Übergangsfrist. Sie können sich jetzt entscheiden, ob sie beim Ersatzversorger bleiben, für welchen Tarif sie sich dort entscheiden oder ob sie einen neuen Stromanbieter wählen.

Im Altkreis Duderstadt ist die Zahl der betroffenen Stromkunden überschaubar. Bei Eon Mitte sind es 49 von insgesamt rund 4000-Flexstrom-Kunden, bei der EEW sind 21 Kunden von der Insolvenz betroffen.

Einige der betroffenen Stromkunden haben sich schon frühzeitig um einen Wechsel bemüht. Die Verbraucherzentrale Niedersachsen geht davon aus, dass die Kunden Vorauszahlungen an die Pleite-Anbieter  nicht wiedersehen werden. Von Verträgen mit Vorkasse raten die Verbraucherschützer schon wegen des Insolvenzrisikos ab.

Bei der Suche nach einem neuen Anbieter sollte man nicht nur auf den Preis achten, Internet-Vergleichsportale nicht als einzige Quelle nutzen und sich ausführlich über die Unternehmen und ihre Geschäftspraktiken informieren.

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