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„Täter und Opfer haben oft eine Vorgeschichte“

Schlägereien „Täter und Opfer haben oft eine Vorgeschichte“

Immer wieder müssen Beamte der Duderstädter Polizei bei öffentlichen Partys eingreifen: Schlägereien zwischen stark alkoholisierten Besuchern sind mittlerweile an der Tagesordnung. Obwohl die Veranstalter mit Hilfe von Sicherheitsdiensten friedlichen Gästen einen schönen Abend bieten wollen und dafür viel Geld investieren, lassen sich die Vorfälle kaum verhindern.

Die Organisatoren, darunter auch die Duderstädter Gastronomin Bettina Monecke-Wolff, stehen diesem Problem hilflos gegenüber. Sie selbst hatte mit hohem finanziellen Einsatz im Herbst die Dance-Night in einem örtlichen Autohaus ausgerichtet. Im Umfeld der Veranstaltung war es – trotz Anwesenheit der Security – ebenfalls zu mehreren Schlägereien gekommen. Ob sie auch zukünftig öffentliche Partys ausrichten wird, steht angesichts solcher Vorfälle für sie noch in den Sternen.

„Das Problem dabei ist, dass der Bereich, in dem der Sicherheitsdienst eingreifen darf, an der Eingangstür beginnt und dort auch endet“, beschreibt Herman Niesen, Leiter Einsatz- und Streifendienst bei der Duderstädter Polizei, die Gesetzeslage. In den seltensten Fällen komme es auf dem Veranstaltungsgelände zu Ausschreitungen, denn dann greife sofort die Security ein.

„Viele Gäste glühen schon mit literweise Hochprozentigem vor“, weiß Monecke-Wolff. Diese alkoholisierten Gäste – meist schon für ihre Gewaltbereitschaft bekannt – würden in der Regel nicht eingelassen, um anderen Besuchern den Partyspaß nicht zu verleiden. „Das wiederum führt bei den Abgewiesenen zu Aggressionen und Streitereien schon vor dem Eingang“, weiß Niesen.

Streit hat Vorgeschichte

Dazu komme, dass bei handgreiflichen Auseinandersetzungen Täter und Opfer oft eine Vorgeschichte hätten. „Viele kennen sich. Eine Veranstaltung wird dann gezielt dazu genutzt, um Rivalitäten auszutragen“, weiß der Polizeibeamte. Veranstalter und Polizei würden schon im Vorfeld von Großveranstaltungen gut zusammen arbeiten, betont Niesen, deshalb sei innerhalb des Partygeländes die Sicherheit der Gäste schon allein durch den Sicherheitsdienst gewährleistet: „Vorfälle außerhalb sollten aber niemanden davon abhalten, solche Veranstaltungen zu besuchen.“

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