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Christen beten auch in guten Zeiten

Andacht zum Wochenende Christen beten auch in guten Zeiten

Wo im evangelischen Gottesdienst an diesem Sonntag, 9. Mai, keine Konfirmation stattfindet, müsste das Thema eigentlich „beten“ sein. Das liegt am Namen dieses Sonntags: Rogate „Betet!“ Warum eigentlich beten die meisten Menschen?

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Das zeigt ein alter Witz: An der Himmelspforte warten ein Busfahrer und ein Pastor auf Einlass. Petrus lässt den Busfahrer sofort ein. Der Pastor beschwert sich, weil er warten soll. Petrus: „Der Busfahrer hat mehr Leute zum Beten gebracht als Du, lieber Pastor“. Ich möchte diesen Kalauer so weiterführen: Der Pastor: „Das war nicht schwer. Wenn der Busfahrer den Leuten Angst macht mit seiner Fahrweise, beten sie natürlich. Ich dagegen habe mich bemüht, meine Leute zum Danken zu bringen für Gottes Segen. Beten aus Dankbarkeit oder aus Freude ist etwas anderes als beten aus Angst.“

Welch Unterschiede in den Motiven zum Beten! Die Unterschiede sind ja noch wesentlich vielfältiger. Wussten Sie, dass das jährliche „Nationale Gebetsfrühstück“ in Washington dieses Jahr zum 58. Mal stattgefunden hat? Daran nahm auch eine Delegation der in unserem Bundestag vertretenen Fraktionen teil.

Barak Obama rief die rund 3000 Führungskräfte aus Politik, Wirtschaft und Kultur aus 140 Ländern auf, „auch in guten Zeiten zu beten“. Leider brauche es erst eine Katastrophe, „in der Gott sein Angesicht scheinbar von uns abwendet“. Als Beispiele nannte er unter anderem auch den Tsunami 2004 und Haitis Erdbeben.

Wussten Sie, dass bei den Sitzungen unseres Niedersächsischen Landtages eine Gruppe Abgeordneter sich jeden Morgen zum Gebetsfrühstück trifft? Auch daran nehmen Politiker sämtlicher dort vertretenen Parteien teil. Welche Motive zum Beten? Doch wohl objektive Fürbitte für die Sitzungen von Ausschüssen und Plenum.

Obamas Aufruf, „auch in guten Zeiten beten“, gilt ja nicht nur für Politik, Wirtschaft und Kultur. Er gilt auch für das ganz private, eigene Leben.
Enno Haase, Duderstadt Pastor im Ruhestand

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