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„Bauabschnitt fast abgeschlossen“

Morgens um 10 Uhr im Eichsfeld „Bauabschnitt fast abgeschlossen“

Manche Baustelle ist so betriebsam, so groß, dass die Einrichtung eines eigenen Büros dafür nötig ist. So eine Großbaustelle ist die Duderstädter Industriestraße. „Wenn man nicht täglich präsent ist, entgeht einem zu viel“, erläutert Bauleiter Matthias Conrady. Er gehört zur Duderstädter Firma Günther Straßen- und Tiefbau und koordiniert die Straßenarbeiten.

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Handarbeit: Michael Rieger und Thomas Schwanz (v.l.) verlegen Steine. 

Quelle: Katharina Walter

Zufrieden ist Conrady mit den Fortschritten. Die Erneuerung des Abschnitts von der Kolpingstraße bis zur Max-Näder-Straße sei fast abgeschlossen. Einige Gehwegabschnitte und Straßenteiler würden noch gepflastert, künftige Grünflächen mit Mutterboden gefüllt. „Am Kreisel sind nur noch einige Schwarzdeckenarbeiten zu machen“, fügt der Bauleiter hinzu. Gemeint ist das Auftragen der Fahrbahndecke, die noch nicht ganz komplett ist.

 

Ein Mitarbeiter kommt vorbei und meldet, wie viel Diesel noch im 3000 Liter fassenden Vorratstank ist. Denn nachgefüllt soll er nicht mehr werden. „Wir räumen hier allmählich auf“, erläutert Conrady. Einige der 12 bis 15 Mitarbeiter – zu Spitzenzeiten waren es 18 bis 25 – vermessen schon die fertigen Abschnitte – zwecks Abrechnung. 

 

Das ist beispielsweise eine der Aufgaben von Holger Senger und Marvin Nörthemann, die sich gerade bei Conrady im Büro melden. Gemessen wird in fünf Abschnitten, je nachdem, wer die Kosten übernimmt. Während der neue Kreisel mit den Verbindungen zum Euzenberg und zur Schöneberger Straße allein durch die Stadt finanziert wird, werden bei den übrigen Abschnitten verschiedene Anlieger beteiligt. Auch Versorgungsunternehmen, deren Leitungen in den Abschnitten liegen, tragen einen Teil der Kosten. 

 

Leitung für Nesselröden

 

Einiges ist hier buchstäblich noch offen: An mehreren Stellen sind noch so genannte „Kopflöcher“ in den Gehsteigen. Hier sind Knotenpunkte für Leitungen freigelegt. „Hier wird die DSL-Leitung für Nesselröden angeschlossen“, zeigt Conrady beim Rundgang so ein Kopfloch.

 

Unterwegs auf der Baustelle trifft man auch auf Uwe Bischofsberger. Der Schachtmeister koordiniert unter anderem, wo genau was ausgehoben werden muss. Weiter Richtung Kornhaus ist noch eine weitere Firma am Werk: Care-Concept. Lothar Hagedorn und Thomas Rhode vom Heiligenstädter Unternehmen sanieren gerade eine Brücke. Die Fahrbahn hat die Firma Günther dort bereits fertiggestellt, aber Hagedorn und Rhode müssen den Beton-Gehsteig noch mit einem Sandstrahler bearbeiten und ausbessern. Auf der anderen Straßenseite sind sie mit diesem Arbeitsgang bereits fertig.

 

Insgesamt wird in der Industriestraße werktags von 7 bis 17 Uhr gearbeitet. Zu Spitzenzeiten waren die Arbeiter auf dieser Großbaustelle auch bis 20 Uhr zu Gange.

 

Der nächste Abschnitt bei der Sanierung des Straßenzuges – von der Max-Näder-Straße bis zum Westeröder Kreisel – wird in diesem Monat ausgeschrieben. 

 

Die Arbeiten werden voraussichtlich Anfang des kommenden Jahres beginnen. Doch soweit ist es noch nicht. Der Fertigstellung des Abschnitts Kolpingstraße bis Max-Näder-Straße werden die Mitarbeiter von Firma Günther auch heute bis 17 Uhr wieder erheblich näher kommen.

 

Von Matthias Moneke 

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