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Feilenfabrik: "Es könnte gar nicht besser laufen"

Morgens um 10 Uhr im Eichsfeld Feilenfabrik: "Es könnte gar nicht besser laufen"

Autofahrer setzen den Blinker, schauen über die Schulter und fahren vom Schützenring auf den Großraumparkplatz an der ehemaligen Feilenfabrik. Nachdem sie ausgestiegen sind, streben sie schnurstracks auf eines der dortigen Geschäfte zu. Im Vorübergehen werden Grüße ausgetauscht, derweil Kinder kleine Werbeflugblätter hinter Scheibenwischer stecken: Emsiges Treiben prägt gerade am Sonnabend den Vormittag im und vor dem neuen Einzelhandelzentrum.

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Ständiges Hin und Her: Kunden kommen aus der ganzen Region.

Quelle: Tietzek

Ein dauerndes Hin und Her gibt es auf dem Parkplatz, wo die Autokennzeichen neben GÖ, NOM und OHA oft auch mit EIC beginnen. "Hier fahre ich direkt mit dem Auto vor, muss keine Parkgebühren bezahlen, kann ohne lange Wege viele verschiedene Dinge auf einmal einkaufen und mich zwischendurch auch einmal hinsetzen und eine Kleinigkeit essen oder trinken", erzählt Leonie Müller, die von Worbis aus bereits mehrfach gezielt zur Feilenfabrik gefahren ist.

 

Mit ihrer Meinung scheint die Eichsfelderin nicht allein zu sein, wie sich aus den Worten von Geschäftsleuten schließen lässt. "Es läuft toll hier. Die Leute akzeptieren das City-Carrée", freut sich beispielsweise Ewa Mäther von der gleichnamigen Geschenke-Galerie: "Ich hatte sogar schon Kunden aus Hamburg und Leipzig."

 

"Es könnte gar nicht besser laufen", meint Jörg Wisotzki, der mit seinem Presse-Shop von der Jüdenstraße in die Feilenfabrik umgezogen ist. "Ich sehe nach vielen Jahren wieder alte Kunden bei mir vor dem Tresen, die die Innenstadt wegen Parkplatzproblemen gemieden haben. Ein Strafzettel war ihnen zu teuer für ein Lottoschein."

 

Während beständig Kunden durch die Gänge des Zentrums wuseln und Geschäfte ansteuern, zieht Anja Heddergott, Inhaberin des Tui-Travelstar Reisebüros ebenfalls eine positive Bilanz: "Es kommen deutlich mehr Kunden als an unserem früheren Standort auf der Duderstädter Marktstraße."

 

"Es ist ganz toll angelaufen. Die Kunden freuen sich über den stimmigen Mix", registriert auch Susanne Bock von der Bäckerei-Kette Landbackwaren Bock, die zwei Backshops und das Café am Turm betreibt. "Die meisten Kunden kommen zur Kaffeezeit und zum Frühstück." Und für manchen Gast ist es morgens um zehn Uhr auch schon das zweite Frühstück.

Von Axel Artmann

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