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Kaltes und trockenes Wetter fördert Umsatz

Morgens um 10 Uhr im Eichsfeld Kaltes und trockenes Wetter fördert Umsatz

Marktbeschicker öffnen ihre Verkaufswagen und geben den Blick frei auf das Sortiment, an anderer Stelle dekorieren Anbieter die Stände und kontrollieren ihre Technik. Um 10 Uhr morgens erwacht täglich Leben auf dem Duderstädter Weihnachtsmarkt.

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Quelle: Tietzek

"Zu unseren ersten Arbeiten gehören das Kochen von Äpfeln, Obst stecken, Teig ansetzen, Käse reiben und Popcorn brennen", erzählt Monika Geibel von Geibels Mandelbrennerei. Im Vergleich zu früheren Weihnachtsmärkten sei der Besucherzuspruch schlechter. Werde etwas geboten wie beispielsweise die tägliche Ziehung vor dem Bürgerbaum, erhöhe sich das Kundenaufkommen allerdings sofort.

 

Mit dem Einsortieren von Waren beginnt für Franz Naujok vom Stand "Rau Süße Spezialitäten" jeder neue Arbeitstag auf dem Weihnachtsmarkt. Wenn das Markttreiben dann beginnt, stehen unter anderem Liebesäpfel und Waffeltüten hoch in der Gunst von Leckermäulern. Auch Naujok registriert bislang deutlich weniger Kundenzahlen als im Vorjahr. "Wenn man alles aus der Innenstadt rauszieht, ist das nicht gut", so seine Einschätzung. Gerade für ältere Menschen sei diese Entwicklung "eine Katastrophe".

 

"Das Wochenende läuft ganz gut, in der Woche ist es weniger", betont Olaf Geibel vom "Adventure-Land". Für ihn heißt es morgens um 10 Uhr das Fahrgeschäft herauszuputzen und die Technik zu überprüfen. Anschließend können die kleinen Fahrgäste kommen. "Am besten für das Geschäft ist kaltes und trockenes Wetter."

 

Mit vielen Vorbereitungen wie beispielsweise der Standdekoration ist Doris Remin vom DRK-Stand morgens um 10 Uhr beschäftigt. Am letzten Weihnachtsmarktwochenende will das Standteam mit einer kulinarischen Idee viele Besucher locken. Grünkohlessen ist am Sonnabend, 20.Dezember, und Sonntag, 21. Dezember, angesagt. Und dann dürfte auch der Regenwetter-Kalauer eines langjährigen Marktbeschickers nicht mehr zu hören sein: "Das einzige, was hier läuft, ist meine Nase."

Von Axel Artmann

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