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"Menschen besinnen sich wieder auf Vertrauen"

Morgens um 10 Uhr im Eichsfeld "Menschen besinnen sich wieder auf Vertrauen"

Weltweit tobt die Finanzkrise, die Menschen sind verunsichert. Rat und Hilfe suchen sie bei ihrer Bank, auch bei der Volksbank in Duderstadt. Morgens um zehn stehen hier bereits einige Menschen an den Schaltern, um sich beraten zu lassen.

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Persönliche Beratung: Annette und Johann Engeldhardt finden in der Volksbank bei Birgit Wüstefeld ein offenes Ohr.

Quelle: Pförtner

Wichtigstes Kapital der Bank in aufgeregten Zeiten ist persönliche Bekanntschaft und Vertrautheit. Das weiß auch Björn Henkel, Bereichsleiter für Privatkunden, und verweist auf die entsprechende Einrichtung in der komplett sanierten Hauptstelle. Hier sei bewusst Nähe zum Menschen hergestellt worden. "Hier soll sich der Kunde von Anfang an betreut fühlen und bei eventuellen Problemen sofort einen Ansprechpartner finden," so Henkel. Einzige Ausnahme beim direkten Kontakt ist die gepanzerte Glaswand des Kassenschalters. Doch auch hier sehen die Besucher heute ein vertrautes Gesicht. Hans-Jürgen Senge ist seit 27 Jahren einer der Ansprechpartner in der Hauptstelle. Viele Duderstädter kennen ihn seit Jahren, seine Erfahrung wird von Kollegen und Geschäftsleitung geschätzt.

 

Der Schalterbereich ist jedoch oft nur die erste Station, um die Anliegen der Kunden zu bearbeiten. Weiter geht es hinter Milchglaswänden - hier sind Büros weiterer Volksbankmitarbeiter - sowie in den oberen Etagen der Bank. Dort trifft man an diesem Vormittag auch Werner Trümper, der bei der Volksbank für den Wertpapierbereich zuständig ist. "In letzter Zeit hatten wir viele Fragen der verunsicherten Bürger zu beantworten," berichtet er. "Dabei ist viel von den Medien aufgebauscht worden. Doch mit dem Rettungspaket der Politik haben auch die Anrufe abgenommen," so die Eindrücke des Fachmanns.

 

Jenseits der akuten Situation glaubt er einen Mentalitätswechsel bei Sparern und Anlegern zu beobachten: "Die Menschen besinnen sich wieder auf Sicherheiten und Vertrauen. Man hat die Erfahrung gemacht, dass nicht das kostenfreie Girokonto der wichtigste Service einer Bank sein muss. Diese geringen Kosten für die Kontoführung finanzieren auch eine gewisse Sicherheit und entsprechenden Service," so Trümper.

 

Diesen Erwartungen versucht die Bank durch das Vier-Augen-Prinzip gerecht zu werden. Dafür steht unter anderem Dieter Lepies. Er ist für das Qualitätsmanagement zuständig und erklärt das Vorgehen folgendermaßen: "Was in den anderen Abteilungen mit den Kunden persönlich besprochen wurde, wird hier nochmal eingehend geprüft, denn vier Augen sehen mehr als zwei. Vielleicht gibt es hier und da Verbesserungsvorschläge oder auch Gefahren, die bei einer Finanzierung übersehen wurden."

 

Stapelweise bunte Pakete

 

Doch nutzt der beste Service nichts, wenn er nicht bekannt ist. Das ist die Aufgabe von Monika Zieschank und ihren Kollegen in der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit. Sie kümmern sich um jegliche Art von Repräsentation der Volksbank. Dazu gehört die Gestaltung von Prospekten, Informationen durch die neuen Medien, aber auch die Betreuung und Organisation von Eigentümerreisen und ähnlichen Serviceangeboten der Bank.

 

Auf diese wird auch schon einmal mit bunten Weihnachtspäckchen hingewiesen. Die stapeln sich heute um kurz nach 10 Uhr im Büro von Sabine Diederich und Anette Wagner-Purtz bis zur Decke des Büros. "Die haben wir alle selbst eingepackt," schmunzelt Diederich. Die Päckchen müssen in den nächsten Tagen noch in der Halle aufgebaut werden, denn mit der Aktion "Sichern Sie sich Ihr Geschenk" sollen die Kunden an zum Jahresende ablaufende Fristen verschiedener Anlagemodelle erinnert werden.

 

Beim weiteren Gang durch das große Gebäude sind gedämpfte Geräusche, sanftes Licht und geschäftige aber unaufgeregte Arbeit in den Büros hinter Raumteilern und Glaselementen der vorherrschende Eindruck. Ein äußerlich weitgehend normaler Vormittag in der Volksbank in turbulenten Zeiten.

Von Claudia Nachtwey

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