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Nicht nur Anlaufpunkt für Tageblatt-Abonnenten

Morgens um 10 Uhr im Eichsfeld Nicht nur Anlaufpunkt für Tageblatt-Abonnenten

Morgens um zehn Uhr haben die Mitarbeiterinnen in der Tageblatt-Geschäftsstelle bereits zwei Stunden Arbeit hinter sich. Während Vera Klaus einen Kunden bedient, der zwei Kleinanzeigen aufgibt, ist Edith Kunkel damit beschäftigt, für eine weitere Kundin die bestmöglichen Plätze für den Auftritt von Komiker Michael Mittermeier in der Göttinger Lokhalle her-auszusuchen.

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Anzeigen: Barbara Wiedemann (l.) wird von Edith Kunkel beraten. 

Quelle: OT

"Bei uns bekommt man Karten für Konzerte und Events im gesamten Bundesgebiet. Aber unser Hauptaugenmerk liegt natürlich auf Veranstaltungen in Duderstadt, Göttingen, Kassel und Hannover", erklärt Klaus, die neben Kunkel noch vier weitere Kolleginnen hat. "Normalerweise besetzen wir die Geschäftsstelle mit zwei Mitarbeiterinnen. Zu den Stoßzeiten am Montag- und Mittwochmorgen sind wir dann zu dritt." Besonders viele Kunden kämen am Montag, da sich über das Wochenende vieles ansammele. Am Mittwoch würden viele Eichsfelder den Besuch des Wochenmarktes mit einem Gang in die Geschäftstelle des Eichsfelder Tageblattes verbinden.

 

Schon 20 Kunden

 

Die Geschäftsstelle ist erster Anlaufpunkt für alle Abonnenten des Eichsfelder-Tageblatts. Auch am heutigen Morgen haben bereits mehr als zwanzig Kunden Beratung gebraucht und Antworten gesucht - hinzu kommen die zahlreichen telefonischen Anfragen. "Man kann uns schon als Puffer zwischen dem Abonnenten und der Tageblatt-Redaktion sehen", erklärt Klaus. Auf der Tagesordnung der Geschäftsstelle stehen hauptsächlich Abonnentenservice und Aufnahme von Klein- und Familienanzeigen. Dass Kunden ihre Geburtstags- oder Hochzeitsanzeige individuell mit den Mitarbeiterinnen am Computer gestalten können, war nicht immer so. Klaus: "Seit eineinhalb Jahren haben wir die technischen Voraussetzungen dafür. Vorher lief noch alles über die Technik in Göttingen."

 

Viele Kunden würden auch die Möglichkeit nutzen, Anzeigen über das Internet aufzugeben, aber noch mehr kämen mit Fragen zum Online-Angebot des Tageblatts in die Geschäftsstelle. Hilfe zur Online-Registrierung bekommen sie dann am dortigen Internet-Terminal. "Viele Kunden wissen nicht, dass für Abonnenten im Internet besondere Angebote bereitstehen. Mit diesen bekommen sie beispielsweise Vergünstigungen im Kino oder in manchen Restaurants. Das Ganze nennt sich AboPlus", erläutert Kunkel. Auf der Internet-Präsenz des Tageblatts haben Abonnenten auch die Möglichkeit, alle Ausgaben der vergangenen Woche online zu lesen. "Wenn jemand etwas in einer älteren Zeitung nachlesen will, kann er bei uns in der Geschäftsstelle im Archiv nachschlagen oder auch eine Ausgabe bekommen, wenn wir noch ein Exemplar auf Lager haben", erklärt Kunkel.

 

Eine weitere Option, das Tageblatt zu lesen, besteht im Aushang des Fensters der Geschäftstelle. Interessierte Passanten machen auch heute immer wieder Halt - einer kurz, ein anderer verweilt beim Lesen zehn Minuten. "An den vielen Zigarettenkippen, die abends vor unserem Fenster liegen, sieht man, wie gut unser Aushang genutzt wird", lacht Klaus.

 

Enge Zusammenarbeit

 

Dass die Arbeit in der Geschäftsstelle tagtäglich viel Fingerspitzengefühl erfordert, wissen die Angestellten aus Erfahrung. "Wenn in der Zeitung ein Name falsch geschrieben ist oder die Ausgabe am Morgen nicht gekommen ist, führt das natürlich auch zu Nachfragen." Für inhaltliche Fragen bezüglich der Berichterstattung im Lokalteil sei jedoch die ET-Redaktion zuständig, die sich direkt über den Räumen der Geschäftstelle befinde. "Wir arbeiten eng mit der Redaktion zusammen, nehmen unter anderem Berichte entgegen, die wir dann weiterleiten."

 

Bekommt ein Abonnent seine Zeitung ausnahmsweise einmal nicht pünktlich zugestellt, so hat er bis 11 Uhr morgens die Chance, mit einem Anruf in der Geschäftsstelle die Ausgabe doch noch zu erhalten. Auch für Urlauber bietet das Tageblatt einen besonderen Service. "Wir senden unseren Abonnenten die Zeitung hinterher. In Deutschland kann dieses Angebot bis zu acht Kalenderwochen im Jahr kostenlos genutzt werden." Für Nachsendungen ins Ausland müssten die Portokosten allerdings übernommen werden. Wenn Kunden ihre Zeitung nicht nachgeschickt haben möchten, diese sich aber auch nicht im heimischen Briefkasten stapeln soll, bestünde zudem die Möglichkeit der Zeitungsspende. "Mit Zustimmung des Abonnenten werden die Ausgaben dann zum Beispiel an ein Altenheim geliefert."

 

Neben den üblichen Kunden fänden aber auch immer wieder Touristen den Weg in die Tageblatt-Geschäftsstelle. "Viele wollen dann einfach wissen, was sie in Duderstadt unternehmen können, warum der Westerturm gedreht ist, oder was der große, blaue Anreischke vor unserer Eingangstür bedeutet", berichtet Kunkel, die - wie ihre Kolleginnen - immer wieder gerne Auskunft gibt.

 

Die ET-Geschäftsstelle auf der Spiegelbrücke 11 ist montags bis freitags durchgehend von 8 bis 18 Uhr geöffnet.

Von Kristin Kunze

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