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Selten eine ruhige Minute in der Postfiliale

Morgens um 10 Uhr im Eichsfeld Selten eine ruhige Minute in der Postfiliale

Ruhige Minuten kurz vor dem Weihnachtsfest, das gibt es in der Duderstädter Postfiliale selten. "Vier Wochen vor Weihnachten haben wir das doppelte an Arbeit. Eine Woche vor Heiligabend sogar das Drei- bis Vierfache", erklärt Filialleiter Thomas Kopp. An diesem Freitagmorgen sind im Post-Center zwei Schalter geöffnet, an denen Briefe und Pakete aufgegeben und Bankgeschäfte abgewickelt werden können.

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„Dafür sind wir da“: Vor Weihnachten haben Bernd Bigalke und seine Kollegen viel zu tun.

Quelle: Pförtner

"Von 10 bis um 12 Uhr und von 16 bis um 17.30 Uhr, das sind unsere Drangzeiten", so Rudi Hofmann, der zusammen mit seinem Kollegen Bernd Bigalke den Platz hinter den Schaltern einnimmt. Der vierte Mitarbeiter der Filiale, Jörg Ternedde, hat am heutigen Tag frei. Mittlerweile hat sich eine lange Schlange hinter den Schaltern gebildet. Mit angemessenem Abstand - schließlich soll die Privatsphäre gewahrt werden - warten die Kunden geduldig im abgegrenzten Bereich.

 

Hier greift der eine oder andere auch in das Verkaufsregal, in dem sich Bürobedarf jeglicher Art befindet, Briefumschläge und Pakete in den verschiedensten Größen zum Kauf bereit liegen. Am Schalter will ein Kunde ein Paket aufgeben. Bernd Bigalke sieht mit geschultem Auge, dass es sich dabei allerdings um einen Brief handelt. Zur Kontrolle führt er das kleine Päckchen noch einmal in eine Mess-Schablone. Sie zeigt, dass er recht hat und auch die Waage beweist, dass alles im grünen Bereich ist.

 

"Alles was nicht breiter als fünf Zentimeter ist und maximal 1000 Gramm wiegt, ist noch ein Brief, auch wenn es so aussieht, als wäre es ein Päckchen. Da kommt es häufig zu Missverständnissen", berichtet der Postangestellte und fügt an: "Aber dafür sind wir ja dann da." Auf den Brief, der noch nicht frankiert ist, wird nun ein sogenanntes Freimachungslabel geklebt. "Innerhalb der Filiale benutzen wir für Briefe Labels anstelle von Briefmarken." Die passende Quittung, die der Kunde gern haben möchte, kommt aus dem Drucker direkt daneben.

 

Ausbau vor einem Jahr

 

Kollege Hofmann befindet sich derweil im Back-Office-Bereich und kümmert sich dort um die Finanzangelegenheiten eines Kunden. Vor einem Jahr wurde die Duderstädter Poststelle zum Finanzzentrum ausgebaut und bietet seitdem als einzige im Altkreis sämtliche Leistungen der Postbank an. Filialleiter Kopp hat an diesem Morgen bereits eineinhalb Stunden Beratung in Sachen Finanzen hinter sich. "Viele wissen gar nicht, dass es hier in Duderstadt auch eine Postbank-Beratungsstelle gibt und fahren nach Göttingen", erläutert Kopp, dessen Platz im Büro neben der Eingangstür ist. Hier bietet er Beratung in allen Angelegenheiten. "Giro, Sparen, Kredite und alles Weitere bespreche ich mit unseren Kunden. Wir sind eine Komplettbank vor Ort." Die Postbank sei neben der Sparkasse und der Volksbank die dritte Bank in Duderstadt und werde gut angenommen. "Allgemein können wir mit unserer Situation hier in Duderstadt sehr zufrieden sein", schließt Kopp an diesem Vormittag.

Von Kristin Kunze

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