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Thomas Philipps: Bereicherung oder Konkurrenz?

Heftige Debatte im städtischen Bauausschuss Thomas Philipps: Bereicherung oder Konkurrenz?

Über die Ansiedlung eines Thomas-Philipps-Sonderpostenmarktes im ehemaligen Penny-Markt an der Brandenburger Straße 4 ist im Bauausschuss der Stadt Duderstadt eine heftige Debatte entbrannt.

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Neue Nutzungspläne: Im ehemaligen Penny-Markt in der Brandenburger Straße (Flachbau vorne links) soll ein Sonderpostenmarkt einziehen.

Quelle: Mischke

Grundlage der Diskussion ist eine Stellungnahme der Stadtverwaltung, wonach der betreffende Bebauungsplan, die Ansiedlung eines Sonderpostenmarktes in diesem Bereich nicht vorsieht und das Vorhaben deshalb nicht genehmigungsfähig sei. Dagegen sprächen auch die vom Rat der Stadt verabschiedeten Grundsatzbeschlüsse zur Einzelhandelsentwicklung in der Stadt.

Für eine Ansiedelung des Thomas-Philipps-Marktes sprach sich dagegen der Vorsitzende der SPD-Fraktion, Thomas Gerlach aus. Es sei nur zu begrüßen, wenn ein weiterer attraktiver Verbrauchermarkt nach Duderstadt komme und dazu beitrage, hier Kaufkraft zu binden. Gerlach: „Thomas Philipps in Göttingen läuft prima und würde hier auch gut reinpassen“.

Genauso sah das Gerardo Pizzano (CDU), der ebenfalls das Thema Kaufkraftbindung in den Vordergrund stellte und bei dieser Gelegenheit erneut für eine Öffnung der Fußgängerzone für den Autoverkehr warb. „Das würde der Stadt und dem innerstädtischen Handel gut tun“, argumentierte Pizzano. Varianten des Themas brachten Wolfgang Feike (FDP) und Lothar Dinges (WDB) ein. Sie plädierten dafür, im Gebäude des ehemaligen Penny-Marktes eine sportliche Einrichtung unterzubringen, vorzugsweise eine Bowling-Bahn.

Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) bekräftigte die Haltung der Verwaltung, ein Thomas-Philipps-Markt sei als Konkurrenz zu den Innenstadtgeschäften zu werten. Er schlug vor, das von unabhängigen Fachleuten, wie etwa der Industrie- und Handelskammer, überprüfen zu lassen. Auf der Grundlage der zu erwartenden Stellungnahmen solle das Thema dann erneut behandelt werden. Dieser Vorschlag fand uneingeschränkte Zustimmung.

Von Sebastian Rübbert

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