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Thorsten Krone bleibt Feuerwehr-Chef in Duderstadt

Jahreshauptversammlung der Schwerpunktfeuerwehr Thorsten Krone bleibt Feuerwehr-Chef in Duderstadt

Thorsten Krone führt auch in den kommenden sechs Jahren die Schwerpunktfeuerwehr Duderstadt. Wie auch sein Stellvertreter Michael Roeßing wurde der bisherige Ortsbrandmeister, der nach sechs Jahren am vergangenen Freitag zum zweiten Mal antrat, in geheimer Wahl in seiner Funktion bestätigt. Weitere Themen standen auf dem Programm der Jahreshauptversammlung.

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Führungsspitze bleibt: Michael Roeßing, (l.) Thorsten Krone.

Quelle: asg

Duderstadt. Als Stelldichein der Eichsfelder Schutz-, Rettungs- und Hilfsorganisationen präsentierte sich die Jahreshauptversammlung der Schwerpunktfeuerwehr in der Feuerwehrzentrale am Schützenring. In den Grußworten der Vertreter von Polizei, Bundespolizei, Werksfeuerwehr Ottobock und Rotes Kreuz wurden immer wieder die Zusammenarbeit und Einsatzstärke gelobt.

Die Einsätze beim Eichsfeld-Festival und dem danach folgenden Tag der Niedersachsen waren Thema bei den Grußworten, sondern auch in Krones Jahresbericht: „Dabei wurden wir über unsere Grenzen hinaus gefordert. Alle Feuerwehr-Angehörigen haben Dienst geschoben, damit andere ungestört feiern konnten. Dazu kam noch das Tagesgeschäft, das auch erledigt werden musste.“ Als herausragenden Einsatz eines „durchschnittlichen“ Feuerwehrjahres nannte Krone den Wohnungsbrand auf dem Stadtberg , wo Feuerwehrleute durch das Detonieren mehrerer Sauerstoffflaschen akut gefährdet waren. Vor neue Herausforderungen würden die Wehren auch durch die ständig verbesserte Technik gestellt. „In modernen Pkw gibt es mittlerweile bis zu 21 Airbags, die bei Rettungsarbeiten aufgehen und uns verletzen können. Und bei Unfällen mit Hybridfahrzeugen muss die hohe Stromleistung bedacht werden.“

Auch in 2012 nicht realisiert werden konnte aus finanziellen Gründen der seit Jahren von der Feuerwehr geforderte Anbau an das Feuerwehrgerätehaus – eines der Ziele, die sich Krone bei seinem Amtsantritt vor sechs Jahren gesteckt hatte. „Die Platznot ist groß, die Arbeit an zwei Standorten problematisch“, formulierte er, würdigte aber auch die ständigen Bemühungen der Stadtverwaltung, die durch Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) und die Fachbereichsleiterinnen Annelore von Hof und Sabine Holste-Hoffmann vertreten war. Mit Blick auf den Zukunftsvertrag, den die Stadt mit dem Land abschließen möchte, appellierte Krone: „Ich hoffe inständig, dass Sie nicht die Absicht haben, an der Feuerwehr zu sparen.“

„Die Sanierung der Duderstädter Feuerwache wird auch 2013 nicht passieren können, aber Rat und Verwaltung werden alles Notwendige für die Sicherung des Brandschutzes in der Stadt tun“, antwortete Nolte, der Einsatzbereitschaft, Schlagkraft und Nachwuchsarbeit der Schwerpunktfeuerwehr lobte. Er wisse um die bestehenden Defizite, sowohl bei den Fahrzeugen, als auch baulich. Um zukünftig Projekte und Neuanschaffungen realisieren zu können, müsse man andere Wege einschlagen und beispielsweise „potente Partner“ aus der Wirtschaft als Paten gewinnen. Drängendstes Projekt, so der Bürgermeister, sei jetzt der Bau des Kreisels direkt vor dem Feuerwehrhaus: „Ein Groß-Projekt, was Grips und Kohle kostet, aber den Feuerwehrkräften auch deutlich mehr Verkehrssicherheit bei der Fahrt zu ihren Einsätzen bietet.“

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Hallenanbau gewünscht

Die Schwerpunktfeuerwehr Duderstadt fordert einen Anbau an ihre Fahrzeughalle und eine Aufwandsentschädigung in angemessener Höhe für alle Angehörigen der Wehr, die den Tag der Niedersachsen erst durch ihren ehrenamtlichen Einsatz mit ermöglichen. Ortsbrandmeister Thorsten Krone thematisierte diese Anliegen während der Jahreshauptversammlung der Institution.

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