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„Tolle Schule mit großartigen Lehrern“

Pestalozzi-Förderschule Duderstadt „Tolle Schule mit großartigen Lehrern“

Der große Andrang überraschte sogar die Veranstalter: Die Pestalozzischule in Duderstadt hatte am Sonnabend zum Tag der offenen Tür am Neutor eingeladen, und viele Interessierte nutzten die Chance, um sich nicht nur die Räume der Förderschule anzuschauen, sondern an vielen Mitmachaktionen teilzunehmen.

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Quelle: Walliser

Duderstadt. Wer nicht basteln wollte, konnte auf dem Basar Weihnachtskarten, Armbänder oder Tischlichter erstehen. Die Einnahmen kommen dem Förderverein der Schule zugute. Der Verein hat an der Pestalozzischule eine besondere Rolle, denn er trägt unter anderem dazu bei, dass es festangestellte Mitarbeiter in der Mensa gibt und damit auch ein qualitativ hochwertiges Essensangebot. Aber auch für spezielle Lehrmittel oder bei der Finanzierung von Klassenfahrten ist das Geld des Fördervereins gefragt.

Etwa 30 Mitglieder hat der Verein zur Zeit, „es könnten noch ein paar mehr werden“, wünscht sich Vorsitzende Anne Geisert. Besonders begehrt waren am Sonnabend die Lose der Tombola, was vermutlich auch an den Preisen lag: Verlost wurden unter anderem zwei Schulranzen samt Inhalt, Kino- und Eisdielengutscheine, ein CD-Player und Spielzeug. „Die Geschäftsleute haben uns toll unterstützt und 200 Preise zur Verfügung gestellt“, sagt Schulelternratsvorsitzende Petra Bartosch, deren Sohn die fünfte Klasse des sprachlichen Förderzweigs besucht. Unter Federführung von Lehrer Martin Dierkes hatten viele Eltern, Mitglieder des Kollegiums und unzählige Schüler in den vergangenen Wochen für das Gelingen des Programms gearbeitet.

154  Schüler hat die Pestalozzischule derzeit, aufgeteilt in drei Zweige. Neben dem sprachlichen Bereich bietet die Schule Klassen für Kinder mit Lernförderbedarf; um Schüler mit geistigem Entwicklungsbedarf adäquat zu fördern, kooperiert die Pestalozzischule mit der Caritas. „Sich der Öffentlichkeit in dieser Weise zu präsentieren, ist für uns sehr wichtig“, sagt Rektor Michael Bonner. Zum einen sei dies für Eltern eine gute Gelegenheit, zu sehen, was ihre Kinder leisten.Zum anderen gebe es so die Möglichkeit, Hemmschwellen gegenüber der Förderschule abzubauen.

„Wir haben uns sehr viele Schulen angeschaut und uns umfassend beraten lassen“, sagt Anja Freckmann aus Desingerode. Ihr Sohn Lukas ist Autist und bekommt in der zweiten, nur acht Schüler starken Klasse des Sprachzweigs die Förderung, die er braucht. „Eine tolle Schule mit großartigen Lehrern – wir sind absolut zufrieden“, so ihr Fazit.

Über die Angebote des offenen Ganztagsbetriebs konnten sich die Besucher in der Aula informieren: Neben Filmen gab es Tanz- und Bewegungsvorführungen; die Vorstellung der japanischen Kampfkunst Ninjutsu war besonders gut besucht. Auf dem Schulhof nutzten vor allem Schüler die Gelegenheit, sich das Feuerwehrauto und den Rettungswagen anzuschauen. Und wer wollte, konnte sich als täuschend echt geschminkter Verletzter auf die Trage legen.

Von Birgit Freudenthal

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