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Trittin für Ausbau bei Windkraft

Leistungssteigerung geplant Trittin für Ausbau bei Windkraft

Besuch von Ex-Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Bündnis 90/Die Grünen) haben am Freitag, 4. März, die Windkraftanlagen östlich von Reinholterode bekommen. Aus dem Kopf einer E-72-Anlage der Betreibergesellschaft „Eichsfelder Windkraft Interessen GmbH“ (EWIG) wollte sich Trittin ein Bild vom Fortschritt der regenerativen Energiegewinnung im Eichsfeld machen.

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Grünes Licht für grünen Strom: Heinrich Schilling (links) und Jürgen Trittin im Windpark.

Quelle: Pförtner

Heinrich Schilling, Geschäftsführer der Interessengemeinschaft EWIG, zog gegenüber Trittin eine positive Bilanz der Entwicklung des Windparkgebietes. Mit dem Roten Berg habe man einen idealen Standort für die Energiegewinnung gefunden, der weder den Menschen noch der Natur zu nahe rücke. „Es hat sich gezeigt, dass Windkraftanlagen im Binnenland möglich und wirtschaftlich sind“, so Schilling.

Das neue Ziel der Betreiber ist es nun, die Leistung der Windräder mindestens zu verdoppeln. Beim sogenannten Repowering werden die alten Anlagen deinstalliert, um an ihrer Stelle größere Anlagen für eine höhere Energiegewinnung aufzubauen. Bis zu sechs Megawatt pro Stunde könne eine moderne Anlage nach dem neuesten Stand der Technik produzieren, stellte Schilling in Aussicht. Im Vergleich dazu gaben die Anlagen, die 1994 gebaut wurden, ungefähr 300 Kilowatt her. Schilling: „Die Stimmung für Windkraft ist wieder positiv. Die Gemeinde sieht, dass Steuereinnahmen aus dem Bürgerwindpark kommen, es gibt keine störenden Geräusche oder Schattenwurf, und es wurden auch noch keine Kühe mit zwei Köpfen geboren.“

Überzeugt vom Konzept zeigte sich auch Trittin und stimmte in den positiven Tenor mit ein: „Ich freue mich über dieses beispielhafte regenerative Projekt. Es zeigt, dass das Ausbaupotenzial im Binnenland noch nicht ausgeschöpft ist und durch Repowering optimiert werden kann.“ Wichtig sei der Energiepark neben der umweltfreundlichen Komponente auch wirtschaftlich: „Energieimporteure werden hier zu Energieproduzenten, anstatt das Geld an Vattenfall oder RWE fließen zu lassen, bleiben 40 Prozent der Wertschöpfung in der Region.“

Von Anna Kleimann

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