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Trotz Winterwetters brennen im Eichsfeld zahlreiche Osterfeuer

Ostern 2013 Trotz Winterwetters brennen im Eichsfeld zahlreiche Osterfeuer

Der Wunsch, den nicht enden wollenden Winter zu vertreiben, vereinigte die Eichsfelder an den Ostertagen bei zahlreichen Osterfeuern in der Region. Auch an den letzten beiden Märztagen blieb die hartnäckige Kälte in der Luft und ließ die Schneeflocken tanzen. Dennoch beklagten die Veranstalter nur teilweise Einbußen bei den Besucherzahlen.

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Austreibung des Winters: Auch in Duderstadt fand das Osterfeuer der St.-Georgs-Pfadfinder trotz Schnee und Kälte statt.

Quelle: Walliser

Eichsfeld. In Duderstadt waren wieder die St.-Georg-Pfadfinder vom Stamm St. Cyriakus für das Osterfeuer verantwortlich. Mit Einbruch der Dämmerung zogen die Gemeindemitglieder in einem Fackelzug zum Gelände am Rückhaltebecken vor Ecklingerode.

Gerdi Breuksch, die mit ihren Enkeln dabei war, schätzte, dass die Beteiligung etwas geringer ausgefallen war als in den Vorjahren, aber dennoch sind zahlreiche Menschen mitmarschiert. Auch Propst Bernd Galluschke begleitete die Fackelträger: „Das Osterfeuer soll uns daran erinnern, dass das Dunkle nicht überwiegt, sondern das Licht bleibt“, sagte er, bevor er seinen Segen aussprach und die Pfadfinder den aufgetürmten Holzhaufen anzündeten.

In anderen Gemeinden richteten Vereine das Osterfeuer aus. Schon die Vorarbeiten wie Holz aufschichten oder Getränkebuden errichten fanden vorwiegend im Schneetreiben statt, aber die vielen freiwilligen Helfer nahmen das frostige Wetter gelassen hin. „Gefroren haben bei den Vorbereitungen schon einige, aber trotzdem haben alle mitgemacht“, lobte Mathias Kellner als Vorsitzender der Duderstädter Pfadfinder seinen Trupp.

Mit Fackeln sind die Duderstädter Pfadfinder am Sonntag zum Osterfeuer gezogen und haben das Feuer entzündet. © Walliser

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In den meisten Orten waren die Freiwilligen Feuerwehren verantwortlich für die gesamte Organisation, wobei natürlich auch bei allen angemeldeten Osterfeuern für entsprechende Sicherheit in puncto Brandschutz gesorgt wurde. Manchmal wurde sogar ein Abholservice für Strauchschnitt angeboten wie in Tiftlingerode , wo die Feuerwehr das Osterfeuer vor dem Sporthaus organisiert und angezündet hatte. „Es sind weniger Besucher gekommen als im letzten Jahr“, beobachtete Feuerwehrmann Daniel Daume und machte das winterliche Wetter dafür verantwortlich.

André Schwedhelm von der Mingeröder Wehr stellte dagegen fest: „Bei uns war mehr los als im letzten Jahr. Vielleicht lag das an der guten Werbung. Oder daran, dass wir den Ausschank in der Halle des Mingeröder Carneval-Vereins machen.“

Nur wenige Osterfeuer sind wegen des Wetters ausgefallen. Aber um endlich den langen Winter zu vertreiben, haben vermutlich auch die Feuer ausgereicht, die von zahlreichen Ehrenamtlichen organisiert wurden und im Schneegestöber stattgefunden haben. Und immerhin: Der Ostermontag war mit strahlendem Sonnenschein gesegnet.

Von Claudia Nachtwey

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Tragischer Unfall

Ein tragischer Unfall hat das Osterfeuer in Krebeck überschattet: Ein 14-Jähriger und ein 24-Jähriger erlitten schwere Verletzungen, als ein Baumstamm umstürzte. Mit Frakturen an den Beinen wurden die beiden jungen Krebecker ins Göttinger Universitätsklinikum eingeliefert und dort operiert.

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