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100 Stracken aus Seulingen für Frühjahrskonferenz

Mettwürste für Bischöfe 100 Stracken aus Seulingen für Frühjahrskonferenz

Kirchenasyl und Flüchtlingspolitik, der Umgang mit Geschiedenen und Homosexuellen: Um die Wurst ist es ist es bei der Deutschen Bischofskonferenz gegangen, die am Donnerstag ihre Frühjahrstagung in Hildesheim beendet hat.

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„Bischöfliche Hoflieferanten“: Linus (l.) und Frank Wucherpfennig.

Quelle: ef

Seulingen. Und das gilt nicht nur für die Themen, sondern auch für die Mägen der 66 Theologen aus den 27 deutschen Bistümern. Auf Empfehlung von Eichsfelder Geistlichen hat das Bistum für die Bischöfe, Weihbischöfe und Referenten 100 warm verarbeitete Mettwürste aus dem Dekanat Untereichsfeld geordert – und das trotz Fastenzeit.

Lieferant war der Seulinger Fleischermeister Linus Wucherpfennig, der die 100 Stracken selbst mit seinem Transporter nach Hildesheim gebracht hat, verbunden mit dem frommen Wunsch „Sie sollen es sich munden lassen.“ Das Rezept für seine Mettwurst hält der 56-Jährige, der die Fleischerei in Seulingen seit 1985 betreibt und bald an seinen Sohn Frank (31) abgeben will, unter Verschluss.

Er verrät aber, dass ein wenig Salpeter dazugehört, damit die rote Farbe erhalten bleibt. Schließlich sollen die Mettwürste bei dem vielen Bischofslila nicht blass wirken. Und die Fastenzeit können sie auch problemlos überstehen. „Die Stracken kann man auch im Juli und August noch essen“, sagt Wucherpfennig und lacht. Von seinem Seulinger Landsmann Johannes Turi hat Wucherpfennig bereits eine selbst kreierte Urkunde überreicht bekommen, die ihn als „bischöflicher Haus- und Hoflieferant“ würdigt.

Bischof Norbert Trelle hatte die deutschen Bischöfe aus Anlass des 1200-jährigen Bestehen seines Bistums in diesem Jahr nach Hildesheim eingeladen. Dort konnten sie sich nicht nur über die Eichsfelder Spezialität freuen. Auch das Süße kam nicht zu kurz. Als Willkommensgeschenk gab es neben einer Stracke auch für jeden ein Glas kräftig-würzigen Honig aus der Lüneburger Heide.

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©Richter