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14 Teams bei Bosselturnier der Wollbrandshäuser Fastnachter

Mit dem Riesenflummi übers Feld 14 Teams bei Bosselturnier der Wollbrandshäuser Fastnachter

Friesischer Sport im Eichsfeld: Zum dritten Mal hatten die Mitglieder des Wollbrandshäuser  Fastnachtsvereins zum Bosseln eingeladen. Gekommen waren befreundete Karnevalsvereine aus der Region und Gruppen aus dem Ort. Bei dem Bosselturnier am Sonnabend traten immer zwei Mannschaften gegeneinander an.

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Mit Bollerwagen und Bossel-Kugeln aus Hartgummi: Die gemischten Mannschaften Crossfire und Shakespeare‘s Erben haben Spaß in der Wollbrandshäuser Feldflur.

Quelle: Schauenberg

Wollbrandshausen. Ziel war es, mit möglichst wenigen Einzelwürfen die gut vier Kilometer lange Strecke südlich des Dorfgemeinschaftshauses  Wollbrandshausen auf und ab durch die Feldmark zu bewältigen. Nicht gerade ein leichtes Gelände – Schotter und asphaltierte Abschnitte wechselten sich ab.

 
 Auch die Kugeln hatten es in sich. Gespielt wurde mit roten und gelben Hartgummikugeln, die nicht nur weit rollen, sondern auch gut springen konnten, ähnlich wie überdimensionierte Flummis. Dass das hohe Gras am Wegrand hier und da eine Kugel kurzzeitig „verschluckte“ war abzusehen. Für solche Fälle waren die Gruppen mit Apfelpflückern bewaffnet, die kurzerhand zweckentfremdet wurden. „Die Kugeln haben wir vor drei Jahren extra angeschafft“, sagt Lars Gleitze, zweiter Vorsitzender des Wollbrandshäuser Fastnachtsvereins von 1890.

 
Ursprünglich hatte der traditionsreiche Fastnachtsverein das Turnier ins Leben gerufen, um den Karnevalsvereinen aus dem Eichsfeld im Jahresverlauf eine Gelegenheit zur geselligen Zusammenkunft zu geben. „In der warmen Jahreszeit, nach der Ernte Ende August“, wie Gleitze sagt. In diesem Jahr hatte allerdings der Fastnachtsverein sein 125-jähriges Bestehen vor den Sommerferien gefeiert. So lässt sich wohl auch erklären, dass nicht ganz so viele Gruppen wie in den vergangenen  zwei Jahren teilgenommen haben. Statt 20 Gruppen waren es am vergangenen Wochenende nur 14 Gruppen – in unterschiedlichster Besetzung von vier Teilnehmern bis 15 Teilnehmern.

 
 Mindestens drei Stunden benötigten die jeweiligen Gruppen für die Strecke durch die Feldflur, unterstützt durch jede Menge Zielwasser, das zur Steigerung der Stimmung beitrug. Die wenigsten Würfe – nur 61 – brauchte der Schützenverein Wollbrandshausen. Zweiter wurde die Gruppe „Feldmark“. Auf dem dritten Platz des Bosselturniers landete die Karnevalsgesellschaft Krebeck.

 

Von Birgit Freudenthal

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