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15 000 Besucher beim Duderstädter Wurstmarkt 2014

Tolle Wurst! 15 000 Besucher beim Duderstädter Wurstmarkt 2014

Auf ein Wochenende der Großveranstaltungen blickt das Eichfeld zurück. Während auf dem Areal des Grenzlandmuseums das 25-jährige Mauerfalljubiläum gefeiert wurde, strömten zudem zwei Tage lang rund 15000 Besucher in die Duderstädter Innenstadt.

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Katja Armbrecht (r.) reicht den Besuchern Mettwurst zum Probieren.

Quelle: Richter

Duderstadt. Der 7. Wurstmarkt lockte bei goldenem Herbstwetter vor allem mit der berühmten Eichsfelder Mettwurst, aber auch mit anderen deftigen Leckereien wie Schlachtesuppe, Thüringer Bratwurst oder Südtiroler Speck.

„Kaufen Sie einen ordentlichen Vorrat ein, damit Sie gut über den Winter kommen“, forderte Hubertus Werner, Vorsitzender des Treffpunkt Stadtmarketing als Veranstalter, die dicht gedrängten Besucher schon bei der Eröffnung am Sonnabendvormittag.

Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) lobte: „Solche charakteristischen Veranstaltungen wie der Wurstmarkt sind maßgeschneidert für das Eichsfeld.“ Zur Einstimmung trug der Eichsfelder Singkreis das Feldgiekerlied und das Eichsfeldlied vor.

Die Standbetreiber luden ein zum Verkosten ihrer Waren: Hier ein Scheibchen Mettwurst, dort ein Häppchen Käse, zum Abschluss ein Tröpfchen Wein oder Obstbrand - so wurden die Geschmacksnerven auf das eingestimmt, was schließlich in den Einkaufstüten landete.

„Wir kommen extra aus Göttingen“

„Wir hatten keine Bedenken, dass wegen des Einheitsfestes weniger Leute zum Wurstmarkt kommen würden“, sagte Katja Armbrecht am Stand der Schlachterei Fahlbusch und reichte Barbara Wolf eine Scheibe Mettwurst zum Probieren. „Wir kommen extra aus Göttingen“, erklärte Wolf, während eine asiatische Touristengruppe mit dem Handy Fotos schoss.

Erstmalig war auch das Tageblatt auf dem Markt vertreten. Zum Mauerfalljubiläum und Fest der Einheit wurden eigens silberne Gedenkmünzen geprägt, die nicht nur Sammler an den Tageblatt-Stand lockten.

Am Sonntag erreichte der Wurstmarkt trotz der wegen des Einheitsfestes gesperrten B 247 nach Thüringen seinen Höhepunkt. „Das Fest am Grenzlandmuseum und der Wurstmarkt ergänzen sich hervorragend, was die Besucher betrifft“, so Werners Resümee. Im Rathaus traf sich schließlich die sechsköpfige Jury, bestehend aus bekannten Persönlichkeiten aus dem Ober- und Untereichsfeld, um die beste Stracke zu prämieren. Die hat in diesem Jahr Sebastian Zapfe aus Seulingen.

15 000 Besucher beim Wrstmarkt 2014 in der Duderstädter Innenstadt. © Richter

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Von Claudia Nachtwey

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©Richter