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150 Berliner für Flüchtlinge und Helfer

Krappeln als Geschenk 150 Berliner für Flüchtlinge und Helfer

150 Berliner haben die Erste Kreisrätin Christel Wemheuer und Sozialdezernent Marcel Riethig an Silvester in der Flüchtlingsunterkunft in Wollershausen verteilt. Riethig erklärte, dass diese sowohl als Geschenk für die Flüchtlinge sowie als Dank für die ehrenamtlich und hauptamtlich Tätigen gedacht seien.

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Der dreijährige Mohammad Edrees freut sich über die leckeren Berliner.

Quelle: Franke

Wollershausen. „Wir haben in Deutschland die Tradition, dass zu Silvester ein bestimmtes Gebäck gegessen wird“, erzählte der Sozialdezernent den Flüchtlingen, warum er und Wemheuer die private Aktion gemeinsam geplant hätten. „Wir wollen Ihnen damit persönlich alles Gute für 2016 wünschen.“ Im Anschluss bedankte er sich auch beim Hersteller des Gebäcks: „Bäckerei Kopp fand die Idee so gut, dass sie uns die Berliner zu 50 Prozent gesponsort hat.“

Was den Flüchtlinge serviert wurde, erläuterte die Erste Kreisrätin: „Das Gebäck heißt Berliner, obwohl wir in Südniedersachsen sagen eigentlich Krappeln dazu.“ Dazu betonte sie, dass die mit Puderzucker bestreuten Köstlichkeiten aber nicht traditionell in Schweineschmalz gebacken wurden, um die religiösen Essensgewohnheiten der muslimischen Bewohner der Unterkunft zu respektieren.

Riethigs Dankesworte an den Geschäftsführer der Gesellschaft für Arbeits- und Berufsförderung (GAB) Südniedersachsen Friedrich Bauer und dessen Tochter Julia Adler, die Gieboldehäuser Samtgemeindebürgermeisterin Marlies Dornieden sowie die zahlreichen Ehrenamtlichen vor Ort begleiteten die Flüchtlinge mit Applaus.  „Die Gemeinde hat eine tolle Willkommenskultur“, lobte Riethig die Wollershäuser. Während der kurzen Ansprache kam aber auch Dank von Seiten der Flüchtlinge, die sich zum Beispiel sehr über das neue sonntägliche Sportangebot in Rüdershausen freuen.

Dann wurden die Berliner gegessen, die unter anderem dem dreijährigen Afghanen Mohammad Edrees schmeckten. Sein Vater Mohammad Ajmal berichtete dabei von einer Tradition, mit der in seinem Land der Jahrewechsel gefeiert werde: „In Afghanistan gehen wir auf einen Berg und lassen Drachen steigen. Und wir feiern den Jahreswechsel mit Musik und Tanz.“ Darüber hinaus sei wie in Deutschland auch Feuerwerk sehr beliebt.

von Rüdiger Franke

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