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185 Flüchtlinge im Rosenthaler Hof

Belegung 185 Flüchtlinge im Rosenthaler Hof

185 Menschen, darunter 40 Kinder, sind am Freitag im Rosenthaler Hof untergebracht gewesen. Entsprechende Zahlen hat die Landesaufnahmebehörde, Grenzdurchgangslager Friedland, am Montag der Verwaltung der Stadt Duderstadt bekanntgegeben.

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Quelle: Archivfoto

Duderstadt. Demnach seien aus Albanien, Algerien und Eritrea zumeist alleinstehende Menschen in dem Hotel bei Westerode untergebracht. Aus Albanien sind es fünf, aus Algerien 13 und aus Eritrea 19.

Ausschließlich Familien befinden sich unter den Flüchtlingen aus dem Irak, von denen mit Stand Freitag 55 im Rosenthaler Hof wohnten. Ebenfalls Familien sind aus Syrien gekommen, diese Nationalität macht mit 49 Vertretern die zweitgrößte Gruppe aus. Weiterhin befinden sich zwölf Menschen aus Pakistan, neun aus Afghanistan, zwei aus dem Kosovo, vier aus dem Libanon und ebenso viele Marokkaner im Rosenthaler Hof. Hinzu kommen ein Nepalese, ein Inder, drei Türken, zwei Menschen aus der Russischen Föderation, ein Staatenloser und fünf aus sonstigen asiatischen Staaten.

„Die Akzeptanz in der Bürgerschaft ist top“, lobt Duderstadts Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) den offenen Umgang mit der Flüchtlingsunterkunft im Rosenthaler Hof. „Der Betreiber gibt sich größte Mühe und stellt sich bestens auf die Flüchtlinge ein.“ Das Verfahren für eine Baugenehmigung, mit der eine Erweiterung der Kapazitäten ermöglicht werden soll, ist laut Nolte noch in Arbeit.

„Eine Vielzahl weiterer Menschen bringt sich ebenfalls großartig ein“, stellt Nolte die Arbeit der vielen Haupt- und Ehrenamtlichen heraus. Die Vertreter des Landes und des Landkreises, die Ortsbürgermeister von Westerode, Nesselröden, Werxhausen und Duderstadt seien dabei ebenso für das Gelingen verantwortlich wie beispielsweise die Kreisvolkshochschule, die Kirchen und gemeinnützige Einrichtungen oder die Berufsbildenden Schulen. Außerdem engagiere sich eine ganze Reihe Freiwilliger, so Nolte. „Wir freuen uns darauf, zukünftige Schritte im Einvernehmen mit den Partnern zu gehen“, erklärt Nolte.

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