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2,8 Millionen Euro für den ländlichen Raum

Startschuss für neue Leader-Förderperiode 2,8 Millionen Euro für den ländlichen Raum

Der Einstieg der Region Göttinger Land in die neue Förderperiode des EU-Programms Leader ist am Donnerstag im Krebecker Bürgerhaus gefeiert worden. Für die Förderperiode 2014 bis 2020 fließen mit 2,8 Millionen Euro 800 000 Euro mehr in die Region als in den sieben Jahren zuvor.

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Eine Aufwertung der Rhumequelle ist Teil der neuen Förderperiode des EU-Programms Leader. 2014 bis 2020 fließt mit 2,8 Millionen Euro 800 000 Euro mehr Geld in die Region als in den sieben Jahren zuvor.

Quelle: Thiele

Krebeck. Bereits vor einem Jahr hat Regionalmanager Helmut Berndt im Bürgerhaus das Regionale Entwicklungskonzept (REK) vorgestellt. An der vorläufigen Liste der fast 50 Startprojekte, die für eine Förderung in Frage kommen, hat sich seitdem wenig geändert.

Kunst an der ehemaligen Grenze steht ebenso auf der Agenda wie eine Mitfahrer-App, die Aufwertung der Rhumequelle, Schloss Wollershausen oder die Integration von Zugezogenen und Zuwanderern. Das Thema habe eine unglaubliche Dynamik erfahren, die vor einem Jahr noch nicht vorstellbar gewesen sei, sagte Kreisrätin Christel Wemheuer: „Die Flüchtlinge sind eine Herausforderung, die den ländlichen Raum verändern und auch zur Weiterführung des Entwicklungskonzeptes führen wird.“ 

Im April ist die Region Göttinger Land als eine von 41 Leader-Regionen in Niedersachsen ausgewählt worden, im August wurden die Richtlinien veröffentlicht. Eigentlich wollte Berndt an die Mitglieder der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) und weitere Akteure in Krebeck Antragsformulare verteilen. Die liegen aber noch nicht vor. Verzögert hat sich auch der Zeitplan der Förderperiode. „Weil wir bereits zwei Jahre verloren haben, können die Fördermittel bis 2023 ausgegeben werden. Den Antrag, deshalb den Kostenansatz für das Leader-Regionalmanagement zu erhöhen, haben die LAG-Mitglieder einstimmig gebilligt.

In den Kreis der jetzt 53 Mitglieder neu hinzugestoßen sind der Heimat- und Verkehrsverein Seeburg, die Wirtschaftsförderung Region Göttingen, die Touristik Naturpark Münden, die Handwerkskammker Hildesheim und der Förderverein Studio Wasserscheune.

Berndt erläuterte in Krebeck noch einmal die Förderrichtlinie, die nur große Rahmenbedingungen setze, die Antragstellung und die Fördersätze: 50 Prozent für öffentliche, 80 Prozent für gemeinnützige, 20 Prozent für private und gewerbliche Projekte. Zu denen kommt noch eine öffentliche Ko-Finanzierung hinzu. Nicht gefördert werden Pflichtaufgaben der Kommunen und Orte mit mehr als 10 000 Einwohnern – eine Zahl, die die Kernstadt Duderstadt inzwischen unterschritten hat. Dass auch auf dem Land die Kultur blüht, verdeutlichte das Vokalensemble „Voices“ aus dem Rosdorfer Raum, das die Leader-Auftaktveranstaltung musikalisch umrahmte.

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©Richter