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20 Helfer sammeln Müll bei der achten „Nesselröder Flur(be)reinigung“

Freiwillige packen an 20 Helfer sammeln Müll bei der achten „Nesselröder Flur(be)reinigung“

Jede Menge Müll liegt an versteckten Ecken in der Landschaft, aber auch in Gräben, Bächen und direkt vor dem Zaun der ehemaligen Müllkippe, obwohl das Umweltamt ein großes Schild angebracht hat, dort keinen Abfall abzulagern.

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Packen bei Nesselröder Flur(be)reinigung mit an: Guido Leineweber (li.) und Stefan Rittmeier beseitigen illegal entsorgten Müll.

Quelle: Schneemann

Nesselröden. Beim Umwelt-Aktions-Tag am Sonnabend packen nicht nur Freiwillige in Nesselröden mit an, sondern unter anderem auch in Fuhrbach und Gerblingerode, um die Feldflur zu säubern.

In Nesselröden starten morgens um 9 Uhr rund 20 Helfer mit Handschuhen und Müllsäcken zur mittlerweile achten „Flur(be)reinigung“. Jugendfeuerwehr und Ortsrat organisieren die Sammelaktion alle zwei Jahre. Was gefunden wird, laden die Suchtrupps auf Pkw-Hänger oder einen großen Hänger mit Schlepper und bringen es zum Sammelpunkt am Feuerwehrgerätehaus.

Zu den Freiwilligen gehören auch Emilie Gödecke und Johanna Leineweber, beide zehn Jahre alt, sowie die neunjährige Anna Frölich. „Wir haben ganz viel Plastik gefunden und total viele Bierflaschen“, berichtet Emilie. Auch eine Kloschüssel, Eisenstangen in einem Gebüsch und Reifen, die aus der Nathe gefischt werden müssen, gehören zur Ausbeute dieses Vormittags. Auch verschimmelter Grasschnitt ist zu finden, noch verpackt im Plastiksack.

„Leitpfosten haben in einem Graben in der Nähe der Landesstraße gelegen, merkwürdig“, wundert sich Organisator Hartmut Becker und zeigt auf ein Bündel schwarz-weißer Holzpfosten. Alles kommt in den vom Landkreis gestellten Container. Bernhard Leineweber stellt seinen Schlepper zur Verfügung und hilft ebenfalls.

„Wenn man über den Ortsrat meckert, darf man auch einmal mitmachen, wenn der Ortsrat anfragt“, sagt der ehemalige Landwirt. „Es ist erschreckend, was so alles rumliegt.“ Nach getaner Arbeit gibt es für alle eine Stärkung im Gerätehaus. Brötchen, Kaffee, Mett und Wurst  spendiert der Ortsrat.

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©Richter