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20 Jahre Stiftungzentrale im Eichsfeld

Gut Herbigshagen 20 Jahre Stiftungzentrale im Eichsfeld

Vor 22 Jahren wurde die Heinz-Sielmann-Stiftung gegründet, vor 20 Jahren ihre Zentrale von einem kleinen Büro in Hannover ins Eichsfeld verlagert. Das ist am Donnerstagabend auf Gut Herbigshagen mit Stiftungsrat und -partnern aus der Region gefeiert worden.

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Freuen sich auf das kommende Jahr, in dem zum 100. Geburtstag Heinz Sielmanns eine Sonderbriefmarke erscheint: Inge Sielmann und Wolfgang Nolte.

Quelle: Oliver Thiele

Duderstadt. Mit Heimatliebe stieß Stiftungsvorstand Michael Beier auf 20 Jahre Verwurzelung in der Region an: „Die Verbindung zu Duderstadt ist der Lebensnerv der Stiftung.“ Herbigshagen sei ein Ort der Entschleunigung mit wunderbarem Ambiente, die Stiftung mit einer großen Zahl treuer Spender, jährlich mehr als 100 Projekten, Sielmanns Naturlandschaften und Grünem Band auf einem erfolgreichen Weg.

In den kommenden Jahren sollen mit Unterstützung des Landes 3,5 Millionen Euro in den Umbau des Hauptgebäudes des Natur-Erlebniszentrums investiert werden. Transparenz und eine Öffnung nach außen sind maßgeblich für die Umgestaltungspläne, die Küche soll ebenfalls erweitert werden. Schließlich ist die Stiftung auch mit regionalen Produkten am Start - von Bentheimer Schweinen bis zum Roten Harzer Höhenvieh.

Auf die Historie des Gutes blickte Duderstadts Bürgermeister Wolfgang Nolte (CDU) zurück, der stellvertretender Stiftungsratsvorsitzender ist. Für das Gut seien auch Tiergehege, Golfplatz und Center-Park im Gespräch gewesen, durch eine glückliche Fügung dann die Sielmann-Stiftung dort heimisch geworden.

„Was sich hier entwickelt hat, ist regional einzigartig“, sagte Nolte und freute sich über die Mitarbeit in einem hochqualifizierten Stiftungsrat, zu dem Dr. Fritz Brickwedde als ehemaliger Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und der Ornithologe und Verhaltensforscher Prof. Peter Berthold gehören. In einer sehr persönlichen Rede schilderte Inge Sielmann die Begegnungen und Begebenheiten, die zur Entscheidung für das Gut führten. „Als Alt-Herbigshagenerin muss ich mich an die Umbaupläne erst einmal gewöhnen“, sagt die 86-Jährige: „Sie sind aber notwendig, die Stiftung ist im Umbruch.“

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