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20. Eichsfelder Mädchentag im Duderstädter Jufi

Zahlreiche Workshops 20. Eichsfelder Mädchentag im Duderstädter Jufi

Buntes Getümmel, Mädchen die von Raum zu Raum huschen, laute Musik in einem Raum, konzentrierte Stille in einem anderem - der Eichsfelder Mädchentag hat sich zum 20. Mal gejährt.

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Eine Kulturtechnik, die früher in viel mehr Haushalten als heute verbreitet war: Mädchen lernen Nähen an Maschinen.

Quelle: Richter

Duderstadt. Mehr als 40 Mädchen aus der Region feierten das bei zahlreichen spannenden Workshops und einem Übernachtungsangebot im Jufi.

Was im Jahr 1994 aus einer Idee entstand, ist zu einem festen Bestandteil im Stadtprogramm geworden. „Wir wollen einfach einen besonderen Tag nur für Mädchen gestalten“, sagt Gleichstellungsbeauftragte Evi Stellhorn, die die Veranstaltung mit einem Helferteam organisiert hat. Workshops decken die gesamte Bandbreite der Interessen der Mädchen ab.

Viviane Heddergott von der Jazzdance-Gruppe des TV-Jahn studiert mit einigen Mädchen in der Halle des Jufi eine Tanzchoreografie ein. Schnell haben die Mädchen die einzelnen Schritte gelernt. Der Spaß ist ihnen dabei deutlich anzusehen. „Ich habe früher auch als Mädchen beim Mädchentag mitgemacht“, erinnert sich Heddergott.

„Damals waren wir stolz, bis spät in die Nacht im Internet surfen zu dürfen, da wir zuhause noch kein Internet hatten“, sagt die junge Frau. Mittlerweile ist der Computer ein nicht mehr so interessanter Bestandteil des Mädchentages. „Tanzen, Malen und Nähen sind Workshops, die von den meisten Mädchen am liebsten gemacht werden“, weiß Stellhorn.

Malen, Nähen und Tanzen statt Internet

„Ich freue mich am meisten auf die Übernachtung“, berichtet Anna-Lena Müller aufgeregt. Die achtjährige Wollershäuserin spielt vor Beginn der einzelnen Workshops ein Kartenspiel mit anderen Mädchen. „Wir wollen alles mal ausprobieren“, sind sich Fabienne Schornhäuser und Rachel Querbach aus Duderstadt einig.

Nach der Begrüßung und Vorstellung der einzelnen Angebote konnten sich die Mädchen für ein Angebot entscheiden. Ein Wechsel zwischendurch war aber jederzeit möglich. So findet man die achtjährige Anna-Lena beim Theater-Workshop, die siebenjährige Fabienne beim Tanzen und die zehnjährige Rachel beim Töpfern. Hier wird vor allem überlegt, ob man für die Eltern schon mal ein Weihnachtsgeschenk herstellt. Kreatives Gestalten stand außerdem beim Mal-Workshop im Vordergrund. Die Mädchen gestalteten dabei Venizianische Masken, die sogar im Stadthaus ausgestellt werden sollen.

Ein weiterer Bestandteil war ein gemeinsames Abendessen, welches beim Koch-Workshop der Gleichstellungsbeauftragten gemeinsam frisch zubereitet wurde. Auf dem Speiseplan stand neben einem vegetarischem Nudelauflauf mit Kürbis auch ein Tomate-Mozarella-Basilikum-Makkaroni-Auflauf. Natürlich gab es zum Nachtisch ein Eis. Die tagsüber entstandenen Ergebnisse wurden am Abend präsentiert. Neben dem Theaterstück und dem Jazzdance wurde auch ein einstudierter Bauchtanz von einigen Mädchen gezeigt. Vor dem Schlafengehen wurden noch ein Film gezeigt und Naturkosmetik angeboten.

Von Helena Gries

Der Eichsfelder Mädchentag hat sich zum 20. Mal gejährt. © Richter

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