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30 Jahre italienische Gastlichkeit

Ratskeller 30 Jahre italienische Gastlichkeit

Gemessen am stolzen Alter des klassizistischen Fachwerkhauses von 1852, in dem sich der Duderstädter Ratskeller befindet, ist das Restaurant blutjung. Doch nach 30 Jahren unter der Regie von Gerardo Pizzano hat er in der gastronomischen Landschaft der gesamten Region einen festen Platz.

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Gastronom mit italienischem Temperament: Seit 30 Jahren führt Gerardo Pizzano den Ratskeller in Duderstadt.

Quelle: Thiele

Duderstadt. Schon die Lage des Ratskellers am Duderstädter Gropenmarkt ist symbolträchtig. Das 1723 gebaute Haus wurde nach einem Brand zerstört und 1852  neu aufgebaut – genau gegenüber dem Teil des Duderstädter Rathauses, in dem der Ratsweinkeller untergebracht war. Die Grundlagen eines serviceorientierten und qualitativ guten Restaurants setzt Gerardo Pizzano seit drei Jahrzehnten im eigenen Betrieb um.

Die Geschichte Pizzanos, der mit 16 Jahren aus Italien auswanderte und fast mittellos auf dem Göttinger Hauptbahnhof landete, ist in der Region nicht unbekannt. Durch seine erste Ehefrau, eine Eichsfelderin, verschlug es den jungen Pizzano nach Duderstadt, wo er 1975 in der Jüdenstraße seine erste eigenen Pizzeria „Roma“ eröffnete. 1982 nahm er das Angebot von Erna Ziemann an und wurde Wirt des geschichtsträchtigen Ratskellers am Gropenmarkt, baute Speisenangebot und später auch die Gasträume in Form einer angrenzenden Pizzeria aus. 1987 wurde aus dem Pächter Pizzano der Hausbesitzer, als er das alte Gebäude kaufte.

„Gleichbleibend guter Service, Freundlichkeit, Zuverlässigkeit und die gute Qualität der Speisen“, sind für den Ratskeller-Wirt die Gründe seines beruflichen Erfolgs, zu dem auch seine Familie beigetragen hat: Ehefrau und Tochter sowie Bruder Antonio samt Familie sind seit Jahren im zehnköpfigen Ratskeller-Team eingebunden. Traditionelle italienische Spezialitäten werden von ihnen ebenso serviert wie wechselnde Tagesgerichte mit Fisch oder Fleisch. „Wir verwenden möglichst nur Zutaten regionaler Erzeuger. Unseren bekannten Salat holen wir immer knackfrisch aus Westerode“, betont der Gastronom.

Der überwiegende Teil seiner Gäste sind Stammkunden, die auch gern auf ein Glas Wein  zum Plaudern vorbeikommen. Das weiß Pizzano zu schätzen: „Nur meine Gäste haben den Ratskeller zu dem gemacht, was er ist: Grazie.“

Von Anne Eckermann

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