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32. Bergdörfersingen bildet Rahmen für den 130. Geburtstag des MGV Fuhrbach

Sieben Chöre treten im Kronprinzen an 32. Bergdörfersingen bildet Rahmen für den 130. Geburtstag des MGV Fuhrbach

Für seine Feier zum 130-jährigen Bestehen hat der Männergesangverein (MGV) Fuhrbach einen würdigen Rahmen gewählt. Als Austräger des traditionellen Bergdörfersingens am Sonnabend, 19. September, lädt er die Sangesbrüder aus den sechs weiteren Orten ins Hotel Zum Kronprinzen ein.

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Der Männergesangverein Fuhrbach richtet in seinem 130. Jahr des Bestehens das 32. Bergdörfersingen aus.

Quelle: Freudenthal

Fuhrbach. „Nein, Frauen singen nicht mit, sind aber als Gäste herzlich willkommen“, sagt Jochen Schäfer als Vorsitzender des MGV Fuhrbach. Seit der Gründung im Jahr 1885 sei die Tradition bewahrt worden, ein reiner Männerverein zu sein.

„Aber es gibt schon einige MGVs, die sich wegen Nachwuchsmangel zu gemischten Chören umstrukturiert haben“, räumt er ein. Auch in Fuhrbach sei die Mitgliederzahl in den vergangenen Jahrzehnten – von 52 Männern im Jahr 1985 auf 38  heute – geschrumpft.

„Ein gemischter Chor müsste allerdings sein gesamtes Repertoire umstellen, da ein Männerchor traditionell nur aus zwei Tenor- und zwei Bassstimmen besteht“, nennt Schäfer den wichtigsten Grund, den Verein trotz der sinkenden Mitgliederzahl als reinen Männerchor zu erhalten.

Aber mit dem Fuhrbacher Frauenchor St. Pankratius gebe man gern auch gemeinsame Konzerte wie beispielsweise in der Adventszeit. Der Chorleiter Sascha Richter sei ohnehin für beide Chöre zuständig.

Das Bergdörfersingen geht in diesem Jahr in die 32. Runde. Bei der Austragung wechseln sich die beteiligten Chöre ab. Bei der ersten Veranstaltung im Jahr 1983 waren die Fuhrbacher zusammen mit den Sängern aus Brochthausen und Langenhagen beteiligt.

In den folgenden Jahren kamen die Chöre aus Hilkerode, Rhumspringe, Breitenberg und Rüdershausen dazu. „Für einen einzelnen Verein ist es heute schwierig, alljährlich eine Veranstaltung in dieser Größenordnung zu organisieren. Aber mit sieben Chören wird die Arbeit aufgeteilt“, nennt Schäfer die Vorteile.

Zum Repertoire gehören sowohl traditionelle Volkslieder, geistliche Chorwerke als auch modernere Stücke aus dem Schlagerfundus. „Natürlich kann jeder Mann, der Spaß am Singen hat, bei uns zu einer Schnupper-Chorprobe kommen“, lädt Schäfer mögliche Interessenten ein.

Vorbildung oder Notenkenntnisse seien nicht erforderlich, vieles könnten die Sänger bei den Chorproben lernen wie Vorzeichen für Tonarten oder Pausen. Dennoch sei das Hobby auch ernst zu nehmen: „Die Teilnahme ist freiwillig und soll Spaß machen, aber etwas Verpflichtung ist beim Eintritt in den Verein auch dabei. Man muss sich aufeinander verlassen können.“

Einen umfassenden Überblick mit etwa 160 Sängern und einem abwechslungsreichen Programm gibt es beim Bergdörfersingen am Sonnabend, 19. September, ab 16 Uhr im Hotel Zum Kronprinzen.

Von Claudia Nachtwey

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