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4000 Gläubige beten auf der Großen Wallfahrt in Germershausen

Unterwegs sein und willkommen heißen 4000 Gläubige beten auf der Großen Wallfahrt in Germershausen

Bei Temperaturen um 30 Grad war die Große Wallfahrt am Sonntag mit etwa 4000 Gläubigen nicht ganz so gut besucht wie in den Vorjahren. Dennoch freuten sich die Organisatoren über die vielen Teilnehmer, die zur Wallfahrtskirche Maria in der Wiese aufgebrochen waren, darunter auch viele Kinder und Jugendliche.

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Germershausen. „Familien gemeinsam unterwegs“ lautete das Motto der Großen Wallfahrt 2015, das Weihbischof Dr. Nikolaus Schwerdtfeger in seiner Predigt am Freialtar aufnahm. Das Unterwegssein auf der einen Seite, das Willkommenheißen auf der anderen, zeigte er am Beispiel Marias, die ihre Cousine Elisabeth in der Bergregion besuchte.

„Wir alle tragen ein Stück des Evangeliums in uns“, sagte Schwerdtfeger und verwies auf die Worte, die jeder gläubige Katholik auswendig beherrsche: das Vaterunser und das Ave Maria. Auswendig wissen heiße auch, „sich zu eigen machen“ oder – wie in der englischen oder französischen Übersetzung – „von Herzen kommend“. Jeder, der das Evangelium in sich trage, können von ganzem Herzen Fremde willkommen heißen, so Schwerdtfeger.

Mit einem Segen empfangen hatte Propst Bernd Galluschke bereits morgens um 8 Uhr die Fußprozessionen, die an der Wallfahrt teilnahmen. Das Wallfahrtsamt wurde musikalisch begleitet von dem gemischten Chor TonArt aus Worbis und dem Blasorchester Duderstadt. Die Kollekte soll auch in diesem Jahr für den Erhalt des Wallfahrtortes eingesetzt werden, sagte Mit-Organisatorin Cornelia Kurth-Scharf. Eine neue Mikrofonanlage sei dringend nötig.

ny

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